Andrea Rost

«Wandern ist die intensivste Möglichkeit in eine Landschaft einzutauchen. Ich kann die Umgebung mit allen Sinnen erleben - und das will ich weitergeben!»

Natur und Bewegung geniessen zu können, warenschon immer ein Berufswunsch von mir. Der Gedanke in einem Büro sitzen zu müssen, daher fast unerträglich. Ausserdem bin ich gerne in Gesellschaft freundlicher Menschen. Damit ergab es sich fast von selbst Gäste in Siebenbürgen zu betreuen und ihnen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen in meiner Siebenbürger Heimat mit seiner einzigartigen Geschichte seiner Bewohner. So arbeite ich seit über 15 Jahren im Tourismus und hatte das Glück, ganz viele dankbare und interessierte Besucherinnen und Besucher kennen zu lernen.

5 Fragen an Andrea Rost

Seit wann arbeitest du als Reiseleiterin bei Imbach Reisen?

Seit dem Jahr 2018

Was sind neben Wandern und Reisen deine weiteren Hobbies?

Siebenbürgisch Sächsischer Volkstanz, Musik, Essen

Was war dein bisher schönstes Erlebnis auf einer Imbach-Reise?

Nach unerwartetem Hochwasser auf Grund von starken Regenfällen, mitten im Jahrhundert-Sommer, wurde aus den geplanten Bachüberquerungen dieses Wandertages, die unter normalen Bedingungen mit einem Schritt zu meistern sind, eine echte „im Bach- Wanderung“. Kneipp-Kur mal anders.

Welches ist deine Lieblings Imbach-Reise?

Rumänien - Wandern durch ein Bilderbuch. Hier habe ich mein Herz verloren.

Was du sonst noch sagen wolltest...

Ich könnt Euch noch so viel erzählen. Aber kommt entdeckt es selbst, dieses geheimnisvolle Land hinter den Wäldern: Transylvanien.

... falls Sie noch mehr über mich wissen möchten:

Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin-Mitte, ganz nahe dem Potsdamer Platz. Mein Vater ist ein Berliner, meine Mutter aber stammt aus Schässburg. Als mein Vater in jungen Jahren mit einem Freund durch alle Länder des «Ostblocks » reiste – als junger DDR-Bürger durfte er keine westlichen Staaten besuchen – kam er auch nach Rumänien, wo er in Schässburg schliesslich auf seine zukünftige Frau, meine Mutter, traf, die er in die DDR mitnahm.

Ich beschloss in jungen Jahren ein Austauschjahr in Rumänien zu machen und besuchte die 11. Klasse in der Bergschule Joseph-Haltrich-Lyzeum. Während dieser Zeit lebte ich bei meinen Grosseltern in Schässburg. Für den Abschluss des Abiturs ging ich zurück nach Deutschland, aber nicht für lange Zeit! Eigentlich wollte ich in Berlin Kunstgeschichte und Romanistik studieren und war «schon fast eingeschrieben». Ehe ich es jedoch tat, überlegte ich mir ein zweites Mal, was ich nach diesem Studium überhaupt anfangen soll! Eine schlüssige Antwort fand ich auf diese Frage nicht. Umso mehr interessierte mich Rumänien und ich fand es spannend zu beobachten, wie sich der Tourismus in Siebenbürgen entwickelt. Weil ich gerne mit Menschen arbeite, schrieb ich mich kurzerhand in einer Rumänischen Tourismusschule ein. Ich bin nicht mit dem Vorsatz gekommen, zu bleiben...aber ich blieb, bis heute.

Neben meiner Arbeit als Reiseleiterin bin ich Leiterin der Volkstanzgruppe des Schäßburger Jugendforums und Mitarbeiterin des Mihai-Eminescu-Trusts, eine Stiftung, die sich im Bereich der dörflichen Entwicklung und des Erhalts der historischen Architektur der sächsischen Dörfer engagiert.



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