Halbinsel Käsmu
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Naturparadies mit reicher Kultur

Estland

  • Kleingruppe
  • Peipussee, der grösste See Estlands
  • Unterkunft mitten im Lahemaa Nationalpark

Seenreiche Wald- und Hügellandschaften, Moore, eine vielseitige Flora und Fauna, menschenleere Strände und Meer... Estland besticht mit landschaftlicher Schönheit, kulturellem Reichtum und interessanter Geschichte.

Teilnehmerzahl min. 10 Pers. / max. 15 Pers.

Anforderungsprofil:

8 Tage ab CHF 1'865.–
  • Wandern & Kultur

Abreisedaten:

18.07. – 25.07.21So - SoCHF 1'865.–
08.08. – 15.08.21So - SoCHF 1'865.–
Buchungscode: waestl
1. Tag: Zürich–Riga
Direktflug mit AIR BALTIC und Transfer zum Hotel in der Stadt.
2. Tag: Naturpark Piejūra
Wanderung entlang der Meeresküste im Naturpark Piejūra, durch alte Kiefernwälder, über Dünen und vorbei an schönen Stränden. Freie Zeit für einen Mittags-Snack und Erholung am Meer. Nachmittags Besuch einer Brauerei mit Degustation. Fahrt nach Otepää. Wanderzeit ca. 2 h.
3. Tag: Um den Pühajärv-See
Die Hügellandschaft und das blaue klare Wasser mit dem malerischen Ufer bilden eine einzigartige Landschaft, die auch «Estnische Schweiz» genannt wird. Wanderung, Fahrt nach Tartu und Rundgang durch die geschichtsträchtige Universitätsstadt. Wanderzeit ca. 3 h.
4. Tag: Naturschutzgebiet
Der Peipus-See gehört zu den grössten Seen Europas. Hier beginnt die «Zwiebelstrasse», bekannt für zahlreiche Zwiebelgärten und russische Gemeinden. Nach dem Besuch des Altgläubigen-Museums gemeinsames Mittagessen in einem Fisch- und Zwiebelrestaurant. Fahrt nach Rakvere und Moorwanderung im Endla-Naturschutzgebiet. Wanderzeit ca. 1½ h.
5. Tag: Lahemaa Nationalpark
Massive Urwälder, prächtige Herrenhäuser und steinige Küsten machen den Lahemaa Nationalpark zu einer landschaftlichen Perle. Wanderung auf der steinigen Halbinsel Käsmu mit riesigen Findlingen. Wanderzeit ca. 3 h.
6. Tag: Hauptstadt Tallinn
Fahrt nach Tallinn, die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Nordeuropas, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und mit kurvigen Kopfsteinstrassen und einer bezaubernden Architektur besticht. Altstadtrundgang mit Besichtigung der Katharina-Gilde und Besuch der Glas-, Keramik- und Lederkünstler. Am Nachmittag Freizeit.
7. Tag: Freilichtmuseum
Ausflug zum ethnographischen Freilichtmuseum Rocca-al-Mare mit altertümlichen Bauernhäuser, Windmühlen und Scheunen. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung.
8. Tag: Tallinn–Zürich
Transfer zum Flughafen und Flug mit AIR BALTIC via Riga.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

In landestypischen 3*- und 4*-Hotels (off. Kategorie) jeweils eine Übernachtung in Riga, Otepää, Tartu, Rakvere, Lahemaa Nationalpark und zwei Übernachtungen in Tallinn. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC.

Unsere Leistungen

  • Flug inkl. Taxen & Gebühren
  • Begleitbus während der ganzen Reise
  • Hotels gemäss Programm
  • Halbpension in Hotel- oder Stadtrestaurants inkl. Kaffee und Tee, zusätzlich 1 Mittagessen
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Corona-Versicherung
  • Lokale Deutsch sprechende Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • Einzelzimmer CHF 290
    • Klimaneutral reisen CHF 30
    • Annullationskosten- und Assistance-Versicherung CHF 65

    Wanderungen

    Teilweise steinige oder sandige Wege, jedoch durchwegs gefahrlos begehbar. Es sind keine grossen Steigungen zu überwinden.

    Estland

    Die baltischen Staaten bilden eine einzigartige Seenlandschaft mit Inseln, Wäldern, Hügeln und wogenden, goldgelben Getreidefeldern sowie einer reichen Vogelwelt – gerade hier wohnen auch die Störche. Die Ostseeküste beeindruckt mit Steilküsten, weissen Sandstränden und mächtigen Dünen, zur höchsten Form vollendet in der Kurischen Nehrung. Zur Zeit der Sowjetunion wurden die baltischen Staaten kaum von westlichen Touristen besucht. Durch die Befreiung von der Sowjetmacht und die Unabhängigkeit wurde ein Reiseziel eröffnet, das in Architektur und kultureller Eigenheit jedes dieser Länder die historische Verbundenheit mit den westlichen Mächten des Mittelalters bezeugt. Wir reisen in die Vergangenheit und entdecken malerische Altstädte mit verwinkelten, mit Stein gepflasterten Gassen und westlichen wie auch russisch-orthodoxen Kirchen sowie Schlösser und Burgen aus der Zeit der Ordensritter.

    Estland ist der nördlichste der drei baltischen Staaten, grenzt im Süden an Lettland, im Osten an Russland und im Norden und Westen an die Ostsee. Das Land umfasst ca. 45'340 km2 und ist somit etwas grösser als die Schweiz. Das seenreiche Wald- und Hügelland mit den vielen Mooren ist mit einer Höhe von durchschnittlich 50 m sehr flach. Die höchste Erhebung im südöstlichen Moränengebiet im livländischen Hügelland beträgt nur 318 m. Der grösste See des Landes ist der Peipus-See, dessen östliche Hälfte zu Russland gehört. In Estland leben knapp 1,3 Mio. Einwohner, davon allein 430'000 in der Hauptstadt Tallinn. Tallinn ist die älteste Hauptstadt Nordeuropas. Estland ist wie Lettland und Litauen seit 2004 Mitglied der Europäischen Union und hat auf 2011 den Euro als Zahlungsmittel eingeführt.

    Klima und Reisezeit

    Im Baltikum herrschen warme Sommer, der Frühling und Herbst sind relativ mild. Kalte Winter, oft mit starken Schneefällen. Der Niederschlag ist relativ gleichmässig über das Jahr verteilt. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. In den letzten Jahren waren die Sommer sehr warm und trocken. Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit Tagesdurch-schnittstemperaturen von bis zu 22 Grad C. Die Wassertemperaturen in Flüssen und Seen liegen im Sommer bei etwa 15-16 Grad Celsius.
    Klimatabelle: www.klimatabelle.de/klima/europa/estland/klimatabelle-tallinn.htm

    Mahlzeiten

    Die Küche des Baltikums ist bodenständig und sehr schmackhaft, in der Kochkultur widerspiegelt sich die Geschichte des Landes. Der Einfluss deutscher Küchenmeister ist unverkennbar, aber auch russische Gerichte dampfen in den Töpfen der Esten.
    „Jätku leiba“ – „Möge Ihr Brot reichen“ – sagen die Esten traditionell, wenn sie einen guten Appetit wünschen. Das ist Ausdruck einer Zeit, in der der Tisch nicht so reichhaltig ge-deckt war wie heute. Die sogenannte Armeleuteküche haben die Esten weiterentwickelt. Mit allem, was Wald, eigener Garten und Hausschlachtung hergeben, wird gezaubert. Sauerkraut, Schweinefleisch, Würste jeglicher Art, Milch, Quark, Kartoffeln, Roggen, Gerste sowie Beeren und Pilze finden sich in vielen Gerichten. Typisch sind auch Fischspeisen in verschiedenster Zubereitung.
    Traditionell wird in Estland schon morgens warm gegessen. Pfannkuchen, Kartoffelpuffer oder Rührei, ab Spätsommer auch Omelett mit frischen Pilzen. Doch alternativ gibt es zu Roggenbrot und Weißbrot Marmelade, Wurst, oft geräucherten Käse. Dazu kommen eingelegte Gurken, Zwiebeln oder Pilze. Eine besondere Schwäche haben die Esten für kama, ein grobes Pulver aus gerösteter Gerste, Hafer und Roggen, Erbsen und schwarzen Bohnen.
    Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen. Beilagen zu vielen traditionellen Gerichten sind gekochte Kartoffeln oder Kartoffelpüree, häufig mit Dill gewürzt. Generell wird das Essen eher gegart als gebraten. Kohl, Sellerie und Möhren werden wie Gurken, Kürbis und Rote Bete eingelegt oder als Rohkostsalat serviert. Als Vorspeisen stehen meist Suppen auf dem Tisch. Warme Speisen sind auch abends im Angebot. Beispielsweise mit Fleisch, Quark oder Pilzen gefüllter Pfannkuchen (pannkoogid).
    Zum guten Essen gehört in Estland ein Bier. Im Sommer werden überall Bierfeste, „Ölle-feste“, gefeiert, denn auf ihre Brautradition sind die Esten ziemlich stolz. Wodka wird selte-ner getrunken als zur Sowjetzeit, dafür ist liköörid im Kommen, etwa Moosbeerenlikör. Der gängigste Likör heißt Vana Tallinn: Dem „Alten Tallinn“ mit seinem milden Rumgeschmack verleihen Zitronenöl, Zimt und Vanille Aroma. Die Esten trinken ihn zum Dessert oder bei einer Tasse Kaffee. Wein hingegen ist weniger populär.
    Bei dieser Reise sind Frühstück und Abendessen in Hotel- oder Stadtrestaurants eingeschlossen, zusätzlich ein Mittagessen in einem typischen Fisch- und Zwiebelrestaurant.

    Ausrüstung

    Wanderschuhe oder Trekkingschuhe von Vorteil, kleiner Rucksack, Getränkeflasche, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Wanderstöcke, evtl. Feldstecher und kleiner Regenschirm.

    Währung

    Die Landeswährung ist der Euro. Der Umrechnungskurs entspricht ca. 1 EUR = 1.07 CHF (Stand Oktober 2020). Bargeld-Bezüge mit Kreditkarten oder Maestro-Card sind möglich. Die gängigen Kreditkarten werden im Hotel, in grösseren Geschäften und Restaurants ak-zeptiert. Wir empfehlen Ihnen, bereits in der Schweiz einen Grundbedarf an Euro zu kaufen.
    www1.oanda.com/lang/de/currency/converter/

    Unser Tipp!

    Kombinieren Sie diese Reise mit der Reise Lettland & Litauen und profitieren Sie von CHF 300 Kombi-Rabatt.
    Bei Buchung des Kombis bis 31.03.21 zusätzlich CHF 100 Rabatt. Mehr Informationen zu Lettland & Litauen auf www.imbach.ch/wabalt

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

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