Reise gemerkt
Arktische Wunderwelt

Grönland

  • Kleingruppe
  • Zeltübernachtung auf dem Inlandeis
  • Wanderungen im Bann von Eisbergen und Buckelwalen

Grandiose Naturerlebnisse sind bei dieser Reise zum Inlandeis und an die Westküste Grönlands garantiert. Der Kangia Eisfjord ist UNESCO Weltnaturerbe und Geburtsort gewaltiger Eisberge, die von hier auf das offene Meer treiben. Zu Fuss und mit Booten Entdeckung der auch weniger touristischen Orte.

Teilnehmerzahl min. 6 Pers. / max. 11 Pers.

Anforderungsprofil:

20 Tage ab CHF 7'590.–
  • Wandern, Natur & Trekking

Abreisedaten:

13.06. – 02.07.21So - FrCHF 7'590.–
01.08. – 20.08.21So - FrCHF 7'665.–
Buchungscode: wagroe
1. Tag: Zürich–Kopenhagen
Gegen Abend Direktflug mit SWISS. Wir übernachten in einem Hotel, das gleich beim Flughafen Kopenhagen gelegen ist.
2. Tag: Kangerlussuaq
Am Morgen Direktflug mit AIR GREENLAND von Kopenhagen nach Kangerlussuaq. Nach der Ankunft auf Grönländischem Boden und dem Einchecken in der Unterkunft erkunden wir die Region rund um Kangerlussuaq.
3. + 4. Tag: 2-tägige Inlandeis-Tour
Eine 2-tägige Expedition führt uns zur grössten zusammenhängenden Eisfläche auf der Nordhalbkugel. Mit einem lokalen Guide entdecken wir die einmalige Eislandschaft, welche von Schmelzwasserflüssen und -seen geformt wurde. Zudem machen wir eine Wanderung zur Abbruchkante des Russell Gletschers. Immer wieder brechen mit lautem Getöse Gletscherblöcke in den Fluss. Aus sicherem Abstand beobachten wir das Spektakel. Wer möchte, kann ein Stück zum Aussichtspunkt hochwandern, von wo sich ein tolles Panorama auf das Inlandeis und die umliegenden Seen eröffnet. Die Nacht verbringen wir in einem Zelt auf dem Eis (Ausrüstung wird zur Verfügung gestellt). Rückfahrt nach Kangerlussuaq.
5. Tag: Kangerlussuaq–Sisimiut
Mit dem Flugzeug geht es weiter nach Sisimiut, ein schmucker, grönländischer Küstenort und die zweitgrösste Stadt Grönlands. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Der Besuch des Museums und der Kunstwerkstatt ist sehr empfehlenswert.
6. Tag: Umgebung Sisimiut
Die Umgebung Sisimiuts lädt zum Wandern ein. Wir wandern vorbei am Geheule der Huskies, welche am Rand des Dorfes wohnen. Je nach Wetter und Interesse besteht die Möglichkeit, auf den 784m hohen Nasaasaaq zu steigen – mit grandioser Aussicht. Es gibt aber auch diverse einfachere Wandermöglichkeiten, wie z.B. eine kurze Stadtwanderung zum Aussichtspunkt des Polarkreises.
7. Tag: Fähren-Übernachtung
Es steht eine Halbtageswanderung zur vorgelagerten Halbinsel auf dem Programm. Hier gibt es einen interessanten Rundweg, welcher uns Einblicke in das Leben in vergangene Zeiten erzählt. Am Abend checken wir auf die Arctic Fähre ein, welche uns durch eine wunderschöne Schärenküste in den Norden bringt. Die Mitternachtssonne und die faszinierende Landschaft machen es schwierig, in die Koje zu schlüpfen. Gegen Morgen kommen die ersten Eisberge in Sicht und vielleicht begegnet uns bereits ein Wal.
8. Tag: Qeqertarsuag
Am Vormittag kommt die Fähre in Aasiaat an. Später fahren wir mit einem kleinen Boot zur Diskoinsel weiter. In den nächsten Tagen erkunden wir die wunderschönen, von Vulkanismus geprägten Landschaften dieser Insel. Wir entdecken auch das Dorf und machen uns auf den Weg zum Walbeobachtungs-Aussichtspunkt. Hier haben wir gute Chancen die grössten schwimmenden Säugetiere zu sichten.
9. Tag: Diskoinsel
Heute steht eine Tageswanderung auf den Gletscher des Lyngmarksbraen auf dem Programm. Hier sind auf Vorbuchung auch im Sommer Schlittenhund-Touren möglich. Wem der steile Aufstieg (800hm) zu anstrengend ist, kann einen gemütlichen Tag am Strand oder einen Besuch des Museums einplanen.
10. Tag: Diskoinsel
Eine schöne Wanderung führt uns an der Küste entlang zu Basaltsäulen und einem Wasserfall. Die Landschaft ist einzigartig und die Blicke auf die gestrandeten Eisberge und die Wasserfontänen der Wale lassen uns immer wieder Pausen einlegen.
11. Tag: Qasigiannguit
Wir verlassen die Diskoinsel und fahren mit dem Boot zwischen Eisbergen hindurch in das Fischerdorf Qasigiannguit. Unser Hotel liegt direkt am Meer und ist bekannt für Walbeobachtungen. Auf einer Wanderung entdecken wir das Dorf und seine schöne Umgebung.
12. Tag: Qasigiannguit
Wir haben den ganzen Tag Zeit, um den bei Touristen weniger bekannten Ort, das kleine Museum und die tolle Umgebung zu erkunden. Verschiedene Wanderungen führen an der Küste entlang, es besteht auch die Option, bei gutem Wetter auf den 456m hohen Berg Qaqqarsuaq zu wandern. Vielleicht gibt es sogar ein Eisbad in der Paradies Bucht. Wir übernachten nochmals im gemütlichen Hotel direkt am Fjord.
13. Tag: Ilimanaq
Wir besteigen das Boot, welches uns in den Fischerort Ilimanaq bringt. Der kleine Ort mit seinen 50 Einwohnern liegt südlich des berühmten Kangia-Eisfjords. Wir quartieren uns in den Bungalows der neuen Ecolodge ein. Die Lage und der Ausblick auf den Fjord mit seinen Eisbergen werden uns alle in den Bann ziehen. Auch hier bestehen sehr gute Möglichkeiten, die Wale direkt von der Veranda aus zu beobachten.
14. Tag: Ilulissat
Die Tageswanderung zum Eisfjord wird ein Erlebnis der Extraklasse sein. Hier geniesst man den Eisfjord ohne die Touristenmassen und folgt Spuren längst vergangener Zeiten, die zu einem verlassenen Friedhof führen. Die Bootsfahrt durch ein Meer von kleinen und grossen Eisbergen nach Ilulissat wird unvergessen bleiben.
15. Tag: Unesco Eisfjord
Zu Fuss entdecken wir den Geburtsort der grössten Eisberge im Nordatlantik, welche jedoch durch die Klimaveränderung von Jahr zu Jahr kleiner werden. Verschieden lange Rundwanderungen führen uns zum berühmten Eisfjord. Stundenlang kann man an einem der Aussichtspunkte auf die Eisberge verweilen und dem Knallen und Krachen des Eises zuhören.
16. Tag: Zur freien Verfügung
Wir geniessen einen gemütlichen Tag in Ilulissat. Von hier haben wir verschiedene spannende Möglichkeiten: eine Wanderung an den Eisfjord, eine Wal-Beobachtungstour oder ein Mitternachtssonnen-Ausflug zu den Eisbergen sind ein paar der Aktivitäten, welche sich organisieren lassen. Je nach Verfügbarkeit, kann auch eine Tagestour zum berühmten Eqi Gletscher gebucht werden.
17. Tag: Arktische Tundra
Wir machen eine längere Wanderung durch eine Schlucht zu einem See am Eisfjord. Am Fjord lässt es sich gut verweilen, staunen und den Eisbergen und vielleicht sogar Walen zuzuhören und zuzuschauen.
18. Tag: Flug Kangerlussuaq
Flug nach Kangerlussuaq für die letzte Übernachtung auf Grönländischem Boden. Ein letztes Mal tauchen wir ein in die arktische Stimmung und nehmen Abschied von diesem einzigartigen Teil der Welt.
19. Tag: Kopenhagen
Direktflug mit AIR GREENLAND von Kangerlussuaq und Übernachtung beim Flughafen Kopenhagen.
20. Tag: Kopenhagen–Zürich
Am Morgen Direktflug mit SWISS.

Programmänderungen vorbehalten!

Bei dieser Reise muss trotz sorgfältiger Vorbereitung mit Programmänderungen durch unvorhersehbare Ereignisse gerechnet werden.
Diese können wetterbedingt oder durch kurzfristige Änderungen infolge gesetzlicher Bestimmungen, politischer Entscheide oder gesundheitlicher Probleme von Teilnehmende usw. entstehen. In jedem Fall versuchen wir das Reiseprogramm im Rahmen des Verantwortbaren durchzuführen oder, wenn nicht möglich, ein gleichwertiges Ersatzprogramm zu organisieren.

Flughäfen in der Grönländischen Küsten-Region (z.B. Ilulissat) können ab und zu wegen Nebel den ausgeschriebenen Flugplan nicht einhalten und Flüge müssen verschoben oder gestrichen werden. In diesem Zusammenhang entstehende Mehrkosten für Übernachtungen, Flug- und Programmänderungen gehen, sofern nicht von der Fluggesellschaft übernommen, zu Lasten der Teilnehmenden.

Unterkunft

Eine Nacht ist im Zelt auf dem Inlandeis, eine Nacht in einer Couchette auf dem Schiff von Sisimiut nach Aasiaat, 17 Nächte in kleinen Doppelzimmern in gemütlichen Hotels, Hostels und Bungalows. In einigen Unterkünften gibt es ein geteiltes WC/Trockentoilette und Badezimmer. Gerade in den kleinen und weniger touristischen Orten sind die Unterkünfte eher einfach und das Angebot beschränkt. Ein geteiltes Doppelzimmer mit einem anderen Teilnehmer (gleiches Geschlecht) ist auf Anfrage möglich.

Unsere Leistungen

  • Flüge inkl. Taxen & Gebühren
  • Schifffahrt (Couchette-Übernachtung)
  • Boottransfers gemäss Programm
  • Inlandeis-Tour (Zelt-Übernachtung)
  • Unterkünfte gemäss Programm
  • 18x Frühstück, 1x Mittagessen & 10x Abendessen
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Corona-Versicherung
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • Klimaneutral reisen CHF 99
    • Annullationskosten- und Assistance-Jahresversicherung CHF 139
    • Alleinreisende auf Anfrage
      (ein geteiltes Doppelzimmer mit einem anderen Teilnehmer vom gleichen Geschlecht ist möglich)

    Wanderungen

    Durchschnittlich 3 bis 7 Stunden Wanderzeit pro Tag und bis max. 800 Höhenmeter. Oftmals durch wegloses Gelände, Trittsicherheit ist erforderlich. Jede Wanderung führt zum Ausgangspunkt zurück. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Touren den unterschiedlichen Bedürfnissen anzupassen oder auch mal einen Tag Wanderpause einzulegen. Diese Reise ist abenteuerlich und erfordert von den Teilnehmern Flexibilität, Spontaneität und Toleranz.

    Grönland

    Grönland ist eines der grössten Länder der Welt, aber trotzdem weiss man im Rest der Welt nur sehr wenig darüber. Tatsächlich haben viele Menschen immer noch ganz falsche Vorstellungen von dem wunderschönen arktischen Land. Zum einen hat Grönland weit mehr zu bieten als Gletscher und Eis, und wenn Sie erst einmal dort sind, entdecken Sie die vielschichtige Kultur und Geschichte, die sich vor Ihnen entfaltet.

    Grönland ist in der Tat – flächenmässig – die grösste Insel der Welt, die keinen eigenen Kontinent bildet. Die Gesamtfläche Grönlands beträgt 2,16 Millionen Quadratkilometer und umfasst weitere Inseln vor der Küste. Beinahe 80 Prozent des Landes sind von einer Eiskappe bedeckt. Das eisfreie Gebiet mag zwar im Vergleich zur gesamten Fläche nur sehr klein sein, ist aber immer noch etwa so gross wie Schweden. Mit einer Einwohnerzahl von 56.480 (Schätzung von 2017) zählt Grönland zu den am wenigsten dicht besiedelten Ländern der Welt.

    Grönland ist ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark. Obwohl Grönland geografisch zum nordamerikanischen Kontinent gehört, wurde die Nation seit etwa einem Jahrtausend politisch und kulturell mit Europa assoziiert. Ab 1814 war Grönland eine dänische Kolonie, doch im Jahr 1953 wurde es in das Dänische Königreich integriert. Im Jahr 1979 gewährte Dänemark Grönland weitgehende Autonomie und in 2008 stimmten die Grönländer für das Gesetz über die Selbstregierung Grönlands, wodurch die grönländische Regierung sogar noch mehr Entscheidungsmacht erhielt. Unter der neuen Struktur ist Grönland nun selbst verantwortlich für das Polizeiwesen, das Rechtssystem und die Finanzregulierung und -aufsicht.

    Heute sind 88 % der grönländischen Bevölkerung Inuit (grösstenteils Kalaallit) oder gemischter Herkunft (dänisch und Inuit). Die restlichen 12 % sind europäischer Abstammung, in erster Linie dänischer. Man muss dazu sagen, dass es die Grönländer nicht sehr schätzen, als «Eskimos» bezeichnet zu werden; der korrekte Name für ihr Volk lautet Inuit oder Kalaallit, was in der Muttersprache der Inuit, dem Kalaallisut ganz einfach «Grönländer» bedeutet. Die Inuit-Grönländer identifizieren sich sehr stark mit Inuit in anderen Teilen der Welt, wie etwa Kanada und Alaska, und sogar ihre Sprachen weisen einige Gemeinsamkeiten auf.

    Die Fischerei ist in Grönland ein bedeutender Industriezweig. Das Land importiert beinahe alles ausser Fisch, Meeresfrüchten und anderen in Grönland gejagten Tieren wie etwa Wale und Robben. Jeder administrativen Einheit ist eine bestimmte Fangquote für Wale, Robben und Fisch zugewiesen, um eine Überfischung zu vermeiden. Bestimmte Arten wie der Blauwal stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden. Das Wal- und Robbenfleisch darf nicht exportiert werden – es wird nur im Land konsumiert.

    Da Grönland zum grössten Teil von Eis, Schnee und Gletschern bedeckt ist, ist Weiss die vorherrschende Farbe der arktischen Nation. Woher stammt dann der Name «Grönland» (altnordisch für «Grünland»), wenn das Land doch gar nicht wirklich grün ist? Den Namen erhielt das Land ursprünglich von Erik dem Roten, einem isländischen Mörder, der auf die Insel ins Exil verbannt wurde. In der Hoffnung, dass der Name Siedler anziehen würde, nannte er es «Grünland». Doch laut wissenschaftlicher Forschungen war Grönland vor über 2,5 Millionen Jahren tatsächlich weitgehend grün. Eine neue Studie belegt, dass sich in einer Tiefe von etwa 3 Kilometern unter dem Eis seit Millionen von Jahren uralte tiefgefrorene Erde befindet.

    Klima und Reisezeit

    Sommer ist die Zeit der Mitternachtssonne und ideal, um Grönland zu Land und See zu entdecken. Wale schwimmen entlang der Küste, Eisberge treiben von den kalbenden Gletschern ab, Blumen und Pflanzen wachsen pfeilschnell, Wanderwege eröffnen das Hinterland und Boote verbinden die Gemeinden entlang der Küste. Das Klima ist generell mild und das Wetter in Grönland ideal für Erkundungen innerhalb dieser kurzen, intensiven Saison. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 5 und 15°C.

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Da der Trend beim Verreisen zunehmend dahin geht, «authentische» Erfahrungen zu machen, und weil das Interesse an Angeboten basierend auf dem Konzept «vom Hof bis auf den Teller» (was man in Grönland passender als «vom Meer bis auf den Teller» bezeichnen könnte) stetig zunimmt, haben Restaurants in der Hauptstadt und anderen Städten auf diese Nachfrage reagiert, indem sie moderne, international inspirierte Gerichte mit regional typischen Zutaten der grönländischen Küche verfeinern.

    In Grönland wird das Essen im Alltag noch von Grund auf selbst zubereitet (wer kann sich schon die ganze importierte Tiefkühlpizza leisten?). Beinahe jeder Grönländer hat eine bevorzugte Zubereitungsart für Rentier, weiss, wie er seinen eigenen Fisch einsalzt und seine eigene Marmelade einkocht.
    Der Walfang ist ein wesentlicher Bestandteil der grönländischen Lebensart und Walfleisch, -haut oder -fett steht auf so gut wie jeder Speisekarte. Die grösste Überraschung ist möglicherweise die Vielzahl an Zubereitungsarten für Mattak oder Blubber, die dicke, nährstoffreiche Haut- und Fettschicht, die den Meeressäuger vor der eisigen Kälte des Nordatlantikwassers schützt.

    Auf einer Insel, wo sich selbst der Anbau von Kartoffeln als Herausforderung gestaltet, sind die Vitamine, die in den frisch gesammelten Beeren und Kräutern enthalten sind, von grösster Bedeutung sowohl für die Gesundheit als auch für den Geschmack der verschiedenen Gerichte. Verwendet wird Engelwurz, Sauerampfer, arktischer Thymian und vieles mehr. In der entsprechenden Jahreszeit ist auch Rhabarber allgegenwärtig.

    Das Carpaccio vom Moschusochsen, ist ein Musterbeispiel für internationale Küche mit regional typischen Zutaten. Doch dieses reichhaltige Fleisch wird auch in Burgern oder in Form zart gegrillter oder geschmorter Filetstücke serviert.

    Bei dieser Reise sind 18x Frühstück, 1x Mittagessen und 10x Abendessen eingeschlossen (die Mahlzeiten werden zum Teil von der Reiseleitung für die ganze Gruppe selber gekocht). Für die restlichen Mahlzeiten ist jeder selbst zuständig. In den Ortschaften hat es Lebensmittelläden, wo man fast alles bekommt. Gemüse, Früchte und Milchprodukte sind teurer als bei uns. Wir empfehlen, ein paar Snacks wie Schokolade, Dörrfrüchte und Riegel aus der Schweiz mitzubringen. Oftmals besteht die Möglichkeit, in der Unterkunft selbst oder gemeinsam zu kochen. Teilweise sind die Bootfahrten am Abend und wir empfehlen, dafür ein Sandwich einzupacken oder einen kleinen Snack zu sich zu nehmen. Das Wasser in Grönland ist eines der saubersten weltweit. Das Leistungswasser kann ohne Bedenken getrunken werden.

    Ausrüstung

    In Grönland herrscht arktisches Wetter. Die Luftfeuchtigkeit ist gering und die Sicht weit.
    Für die Wanderungen kleiden Sie sich am besten sportlich. Wir empfehlen Ihnen einen guten, wasserdichten Regenschutz (Regenjacke, Pelerine oder Goretex-Jacke und Regenhose, aber kein Regencape oder Regenschirm, wegen dem Wind), lange Hosen aus Baumwolle, einen dünnen Wollpullover resp. Fleece-Pullover oder eine Fleece-Jacke. Zudem feuchtigkeitsregulierende Unterwäsche und mehrere Schichten dünne Kleidungsstücke (T-Shirts, Bluse, dünner Pullover), die man nach Belieben an- und ausziehen kann. Auch Handschuhe und eine dünne Mütze resp. ein Stirnband gehören ins Gepäck. Für die Unterkünfte und Aufenthaltsorte empfehlen wir Freizeitbekleidung.
    Zudem mitnehmen: solide, regenfeste Berg- oder Wanderschuhe mit gutem Profil, ein kleiner Rucksack (nach Möglichkeit mit Regenüberzug), Getränkeflasche, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Wanderstöcke, Feldstecher, evtl. Sitz-Unterlage. Sie werden ca. 2 Monate vor Abreise eine ausführliche Packliste erhalten.

    Währung

    Die Landeswährung ist die Dänische Krone (DKK). Aktueller Umrechnungskurs: www1.oanda.com/lang/de/currency/converter/
    Bargeld-Bezüge mit Kreditkarten oder Maestro-Card sind möglich. Die gängigen Kreditkarten werden in den Hotels, in grösseren Geschäften und in Restaurants akzeptiert. Wir empfehlen Ihnen, bereits in der Schweiz einen Grundbedarf an Dänischen Kronen zu kaufen.
    Aufgrund der Reiseroute oder des Aufenthaltes in ländlichen Regionen können die Wechselmöglichkeiten teilweise eingeschränkt sein. Daher ist es notwendig, sich rechtzeitig mit dem notwendigen Bargeld einzudecken. Unsere Reiseleitung kann Sie diesbezüglich kompetent beraten.

    Einreisebestimmungen

    Grönland ist nicht Bestandteil des Schengener Abkommens. Daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Einreise einen gültigen Reisepass.

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Nicole Binkert
    Nicole Binkert

    13.06.2021 - 02.07.2021
    01.08.2021 - 20.08.2021

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