Reise gemerkt
Berggipfel, Küsten und Schluchten

Kretas Weisse Berge

  • Kleingruppe
  • SOLO+
  • Küsten-, Schlucht- und Bergwanderungen

Die Weissen Berge, ein riesiges Kalksteinmassiv im Westen von Kreta, zeichnet sich durch kahle Gipfel, Hochebenen und Schluchten aus. Die Samaria, welche als imposanteste Schlucht Europas gilt, ist einer der Höhepunkte auf dieser Reise!

Teilnehmerzahl min. 10 Pers. / max. 16 Pers.

Anforderungsprofil:

8 Tage ab CHF 1'465.–
  • Bergwandern

Abreisedaten:

20.05. – 27.05.21Do - DoCHF 1'465.–
09.09. – 16.09.21Do - DoCHF 1'465.–
Buchungscode: wakrwb
1. Tag: Zürich–Chania
Direktflug mit EDELWEISS und Transfer zum Hotel in Omalos.
2. Tag: Besteigung des Gingilos
Kurzer Transfer und Blick auf den Einstieg der berühmten Samaria-Schlucht, umringt von abfallenden Bergen, einschliesslich dem Gingilos, dem heutigen Wanderziel. Nach eineinhalb Stunden Aufstieg Erfrischung bei einer Quelle. Auf einem Zickzackweg geht es weiter hinauf bis zum Sattel, der einen Blick auf das Libysche Meer im Süden eröffnet. Noch knapp eine Stunde Aufstieg auf etwas raueren Pfaden und der Gipfel des Gingilos belohnt mit einem imposanten Blick über die Weissen Berge. Wanderzeit ca. 5½ h / ↑ 800 m ↓
3. Tag: Samaria-Schlucht
«Siga-Siga», alles mit der Ruhe. Der Tag beginnt mit einem Kaffee. Während die Touristen auf das Schiff eilen, lässt sich die eindrückliche Samaria-Schlucht bestaunen. Nach einem steilen Abstieg schlängelt sich der Weg zwischen Kiefern und Zypressen vorbei bis zum verlassenen Dorf Samaria und gegen Ende durch die berühmten «Portes», die engste und imposantesten Stelle der Schlucht. Rechts und links sind die Felswände zum Greifen nah. Die letzten Kilometer noch ins Dorf Agia Roumeli, wo sich das Hotel für die nächsten zwei Nächte befindet. Wanderzeit ca. 5½ h / 1250 m ↓ (kein Aufstieg)
4. Tag: Zur freien Verfügung
Der Strand und das glasklare Wasser in Agia Roumeli laden zum Baden ein. Freier Tag im kleinen Ferienparadies Agia Roumeli oder Möglichkeit für eine Zusatzwanderung. Wanderzeit ca. 2–4 h / ↑ 590 m ↓
5. Tag: Küstenwanderung
Entlang abgelegener Strände, felsiger Klippen und durch einen ausgedehnten Kiefernwald geht es aus dem Küstendorf Agia Roumeli in Richtung Osten. Rast am Strand von Agios Pavlos. Durchquerung eines kargen Teils des Küstenwegs nach Finix. Hausgemachte Leckerbissen krönen den Tag. Wanderzeit ca. 4½ h / ↑ 500 m ↓
6. Tag: Pachnes (2453 m ü.M.)
Die Besteigung des höchsten Gipfels der Weissen Berge ist ein Höhepunkt. Auf 1950 m ü.M. beginnt die Wanderung durch eine Hochwüste, die einer Mondlandschaft gleicht und einen unvergesslichen Einblick in das Herz der Weissen Berge bietet. Der Abstieg führt über den gleichen Pfad. Wanderzeit ca. 4½ h / ↑ 500 m ↓
7. Tag: Aradena-Schlucht
Die Rundwanderung startet mit steilem Aufstieg, weiter über das Hochplateau von Anopolis bis zum Ende der Aradena-Schlucht. An dieser Stelle ist sie gerade 30m breit, mit atemberaubendem Blick in die Tiefe. Wanderung mit Abstieg zur Bucht Marmara und an der Küste entlang zurück nach Finix. Wanderzeit ca. 6½ h / ↑ 800 m ↓
8. Tag: Chania–Zürich
Kurze Schifffahrt nach Chora Sfakion und Transfer zum Flughafen. Direktflug mit EDELWEISS.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Die ersten zwei Nächte sind im einfachen und familiären Hotel Exari. Es liegt auf dem abgelegenen Omalos-Plateau und betreibt eine traditionelle Käserei. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC. In Agia Roumeli zwei Übernachtungen im familiär geführten Hotel Livikon. Alle Zimmer haben Bad oder Dusche/WC. Anschliessend drei Übernachtungen im Hotel Old Phoenix in Finix. Das Hotel liegt in einer kleinen Bucht direkt am Meer und ist zu Fuss oder per Schiff erreichbar. Alle Zimmer verfügen über einen Balkon mit Meersicht und sind mit Bad oder Dusche/WC ausgestattet. An allen drei Orten werden vielfältige griechische Mahlzeiten serviert.

Unsere Leistungen

  • Flug inkl. Taxen & Gebühren
  • Begleitbus für Ausflüge & Transfers
  • Schifffahrten gemäss Programm
  • Hotels gemäss Programm
  • Halbpension, zusätzlich 1 Mittagessen & 4 Lunchpakete
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Trinkgelder in Hotels & Restaurants
  • Corona-Versicherung
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • SOLO+ DZ zur Alleinbenutzung CHF 110
    • Klimaneutral reisen CHF 34
    • Annullationskosten- und Assistance-Versicherung CHF 65

    Wanderungen

    Steinige Pfade in rauem Gelände, die Trittsicherheit erfordern, jedoch gefahrlos begehbar sind. Es gibt grössere Höhenunterschiede zu bewältigen. Schöne Badegelegenheiten.

    Griechenland und Kreta

    Die Grundfarben Griechenlands sind Blau und Weiss. Das Blau des Meeres und des Himmels ist überwältigend. Die Sonne verleiht den Felsen und den weiss gestrichenen Häusern ein fast schmerzhaftes Weiss. Griechenland hat eine Fläche von 132’000 km2. Es ist mehr als dreimal so gross wie die Schweiz. 19% der Fläche entfallen auf die mehr als 2'000 Inseln. Etwa 80% des Landes sind gebirgig. Es gibt mehr als 20 über 2'000 m hohe Berge. Die Küstenlinie ist über 15’000 km lang. Von den rund 11 Millionen Einwohnern lebt fast die Hälfte im Grossraum Athen. Griechenland ist eine parlamentarisch-demokratische Republik. Seit 2011 hat Griechenland ein neues Verwaltungssystem mit nur noch 13 Präfekturen (Periféries); die bisher weit über 1000 Gemeinden (Dìmi) wurden auf neu nur noch 325 Gemeinden zusammengefasst. Ziel ist mehr Selbstverwaltung und bessere Kontrollen bezüglich Demokratie und Transparenz. Von grosser wirtschaftlicher Bedeutung sind der Tourismus und der internationale Schiffshandel. Der Anteil der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

    Kreta gehört zu den beliebtesten Ferienzielen Griechenlands. Mit einer Länge von rund 260 Kilometer und einer Breite von 60 Kilometer ist Kreta die grösste Insel von Griechenland und zugleich die fünftgrösste im ganzen Mittelmeer. Die Region Kreta mit einigen umliegenden Inseln umfasst 8336 km2. Auf der Insel leben rund 625'000 Einwohner was 5 Prozent der gesamten Bevölkerung von Griechenland entspricht. Die meisten Bewohner leben im Grossraum rund um die Inselhauptstadt Heraklion. Chania und Rethimno sind zwei weitere grössere Städte Kretas und liegen ebenfalls an der Nordküste. Vor über 3500 Jahren standen auf Kreta mehrere minoische Palastanlagen. Die bedeutendsten hat man in Knossos, Archanes und Festos gefunden.

    Die Weissen Berge oder Ta Lefka Ori, wie die Einheimischen dieses riesige Kalksteinmassiv im Westen Kretas nennen, zeichnen sich durch ihre kahlen Gipfel, ihre Hochebenen und vegetationsreichen Schluchten aus. Mehr als zehn Schluchten durchschneiden den Berg von Norden nach Süden. Die bekannteste von ihnen, die Samaria, gilt als die imposanteste Schlucht Europas. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Gipfeln den Nationalpark von Samaria. Hier wachsen fast 500 ver-schiedene Pflanzenarten, von denen viele nur auf Kreta oder innerhalb der Schlucht anzutreffen sind und mit etwas Glück begegnen wir dem Krikri, der «Wildziege Kretas», die frei im Nationalpark lebt. Die Kombination von Bergen und Meer machen diese Wanderwoche besonders attraktiv. Entlang der Küste zu wandern, durch den grünen Kiefernwald auf das türkisblaue Wasser zu blicken, vielleicht sogar ein erfrischendes Bad im Meer zu geniessen und am nächsten Tag auf dem Pachnes auf 2453 Meter über dem Meer mit wunderbarem Ausblick zu stehen, ist wirklich einmalig!

    Klima und Reisezeit

    Kreta ist generell von einem ausgeglichenen Mittelmeerklima geprägt, wobei einzelne Regionen recht unterschiedliche Klimazonen aufweisen. In den niedrigeren Gebieten und auf Meereshöhe sind die Sommer heiss und trocken und die Winter mild und regenreich, wobei die Niederschlagsmenge je nach Ort stark variieren kann. An der Nordküste regnet es mehr als im Süden, im Westen der Insel mehr als im Osten. In den Hochlagen der Gebirgszüge (dazu gehören auch die Hochebenen) herrscht ein feuchtalpines Klima mit allgemein niedrigeren Temperaturen und Schnee im Winter. Die Tagestemperaturen bewegen sich im Frühling und im Herbst zwischen 20 und 28 Grad. Die Badesaison dauert von Mai bis Oktober, obschon im Mai, je nach Wetterlage, das Meer zum Baden noch etwas kühl ist (Wassertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad).
    Klimatabelle: www.klimatabelle.de/klima/europa/griechenland/klimatabelle-chania.htm

    Mahlzeiten

    Sie haben Gelegenheit, verschiedene Spezialitäten zu kosten und auch Fischliebhaber kommen auf ihre Rechnung. Ausserdem bereichern Gemüse und Salate sowie Obst und Schafkäse die jeweiligen Mahlzeiten.
    Nach modernsten Methoden gekelterte Flaschenweine haben den früher verbreiteten «Retsina» (geharzter Weisswein) mehrheitlich abgelöst. Auf Wunsch wird er aber gerne noch ausgeschenkt. Die offenen Hausweine sind in der Regel leicht und bekömmlich und sehr günstig. Sollten sie einmal nicht schmecken, werden sie problemlos retour genommen und man kann auf Flaschenweine zurückgreifen. Wohlschmeckend ist das griechische Bier (einzelne ausländische Marken werden in Lizenz hergestellt). Erhältlich sind auch verschiedene Erfrischungsgetränke wie Limonaden, Orangeaden, Coca Cola, aber auch Tee, Nescafé und der griechische Kaffee, der nach ursprünglich türkischer Art zubereitet wird. Bekannt sind der Aperitif «Ouzo» (mit Anis gewürzter Traubentrester) und der griechische Cognac der Marke Metaxa, doch auf Kreta trinkt man vor allem den beliebten «Raki» (Tresterschnaps). Wasser ist für die Griechen das wichtigste Getränk. Man trinkt es ebenso zum Essen wie zum Kaffee.
    Bei dieser Reise sind Frühstück und Abendessen im Hotel eingeschlossen. Zusätzlich sind 1 Mittagessen und vier Lunchpakete für die Wanderungen vorgesehen.

    Ausrüstung

    Wanderschuhe, kleiner Rucksack, Feld- oder Thermosflasche, Taschenlampe, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Teleskop-Wanderstock (darf nicht als Handgepäck mitgeführt werden), Schirm, persönliche Utensilien.
    Für die Wanderungen kleiden Sie sich am besten sportlich. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von warmen Kleidern (Mütze, Handschuhe, zwei Fleeces-Jacken/Pullover und Gamaschen − letzteres nur für die Frühlings-Reise) sowie einen guten Regeschutz (Regenjacke, Pelerine oder Goretex-Jacke). Die Temperaturen können sich auf der Höhe von knapp 2500 m gelegentlich um die Nullgradgrenze bewegen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass auf der Frühlingsreise ein paar Schneefelder durchquert werden müssen.

    Währung

    Die Landeswährung ist der Euro. Bargeld-Bezüge mit Kreditkarten oder Maestro-Card sind auf dieser Reise nur am Flughafen möglich! Wir empfehlen Ihnen, bereits in der Schweiz einen Grundbedarf an Euro zu kaufen.
    Aktueller Umrechnungskurs: www1.oanda.com/lang/de/currency/converter/

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Barbara Schnyder
    Barbara Schnyder

    20.05.2021 - 27.05.2021
    09.09.2021 - 16.09.2021

    Mehr

    Weiterempfehlen:

    Reisedetail drucken: