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Genusswandern zur Blütezeit

Lüneburger Heide

  • Kleingruppe
  • SOLO+
  • Die Heide während der Blütezeit erleben

Schäfer und Schnucken, Moore und mit Reet gedeckte Häuser prägen diese einmalige, leicht hügelige Landschaft. Im August verwandelt sich die Lüneburger Heide in ein einzigartiges, farbenprächtiges Blütenmeer!

Teilnehmerzahl min. 10 Pers. / max. 15 Pers.

Anforderungsprofil:

8 Tage ab CHF 1'865.–
  • Wandern & Natur

Abreisedaten:

01.08. – 08.08.21So - SoCHF 1'865.–
Buchungscode: waluen
1. Tag: Schweiz–Undeloh
Bahnfahrt via Hannover nach Handeloh und Transfer nach Undeloh.
2. Tag: Wilseder Berg
Vom Wilseder Berg herrliche Ausblicke in die weite, blühende Heidelandschaft. Der Abstecher in den Talkessel des Totengrunds ist der krönende Abschluss. Die landschaftliche Vielfalt mit knorrigen Wacholdern zeigt sich hier besonders schön. Rückfahrt mit der Heidekutsche. Wanderzeit ca. 4 h.
3. Tag: Heidschnuckenweg
Der Heidschnuckenweg verbindet die schönsten Landschaften der Lüneburger Heide miteinander. Die ausgewählte Etappe besticht durch abwechslungsreiche Landschaftsbilder. Der Aufenthalt im urigen Heidedorf Wilsede lädt zur Besichtigung des lokalen Heidemuseums ein. Wanderzeit ca. 4 h.
4. Tag: Lüneburg
Busfahrt in die über 1000 Jahre alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Spannender Rundgang durch verwinkelte Gassen und zu den schönsten Plätzen Lüneburgs mit einem Stadtführer. Zeit die Stadt mit ihren romantischen Häusergiebeln und mittelalterlicher Backsteingotik individuell zu entdecken.
5. Tag: Blühende Heide
Die halbtägige Tour führt durchs Naturschutzgebiet nach Egestorf. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung. Möglichkeit für einen Besuch im Naturerlebnisbad. Wanderzeit ca. 2½ h.
6. Tag: Weseler Heide
Heute geht es ins Naturschutzgebiet der Weseler Heide. Die leichten Steigungen auf die Anhöhen lassen weite Ausblicke auf die offene Landschaft zu. Ein Besuch des Heide-Erlebnis-Zentrums in Undeloh rundet den heutigen Tag ab. Wanderzeit ca. 3½ h.
7. Tag: Besuch beim Schäfer
Wanderung zu einer Weide, wo sich eine Schafherde befindet. Umgeben von der Herde gibt der Schäfer Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Auch weiss er einiges über das Wirtschaften der Heidebauern in früheren und jetzigen Zeiten zu erzählen. Wanderzeit ca. 4 h.
8. Tag: Undeloh–Schweiz
Bahnfahrt via Hannover zurück in die Schweiz.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Direkt im Heideort Undeloh, umrandet vom Naturschutzgebiet am Fusse des Wilseder Berges, liegt das familiär geführte 3*-Hotel Heiderose (off. Kategorie). Die gemütlichen Zimmer im ländlichen Stil verfügen über Bad oder Dusche/WC, Föhn, Telefon und WLAN.

Unsere Leistungen

  • Bahnfahrt 1. Klasse ab Basel Bad Bhf nach Hannover und zurück (inkl. reservierte Plätze)
  • Bahnfahrt 2. Klasse ab Hannover nach Handeloh und zurück
  • Transfer Handeloh – Undeloh zurück
  • Busfahrt nach Lüneburg und zurück
  • Hotel in Undeloh
  • Halbpension, zusätzlich tägliches Lunchpaket
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Trinkgelder in Hotel & Restaurant
  • Corona-Versicherung
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • SOLO+ Einzelzimmer CHF 120
    • Klimaneutral reisen CHF 14
    • Annullationskosten- und Assistance-Versicherung CHF 65

    Wanderungen

    Einfache Wanderungen mit geringen Höhenunterschieden.

    Lüneburger Heide

    Die Lüneburger Heide, zwischen Hamburg, Bremen und Hannover gelegen, ist eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands.
    Wo einst gewaltige Gletscher das Landschaftsbild bestimmten, ist heute eine einzigartige Kulturlandschaft aus Wäldern, Feldern, Mooren und Heideflächen anzutreffen, die europaweit einzigartig ist.
    Während der Eiszeit war die Lüneburger Heide ein ausgedehntes Gletschergebiet. Mit der Wiedererwärmung der Erdoberfläche wurde die Heide zum Leben erweckt. Durch den starken Temperaturanstieg bewegten schmelzende Gletscher grosse Massen von Sand und Steinen und hinterliessen dank eines Geröllstaus die höchste Erhebung der nordwestdeutschen Tiefebene, den 169 Meter hohen Wilseder Berg.
    Ein riesiger Mischwald breitete sich aus, der allein von Mooren und Bachläufen durchbrochen wurde. Dies war das Ende der Eiszeiten und der Beginn einer einzigartigen Kulturlandschaft.

    Der Naturpark Lüneburger Heide (er war übrigens der erste Naturpark Deutschlands) ist ein Landstrich mit vielen Facetten: Leuchtende Heideflächen, mystische Moore, frisch duftende Laubwälder, glasklare Bäche, langsam fliessende Flüsse sowie schützenswerte Heidedörfer mit alten reetgedeckten Bauernhäusern. Ein Grossteil des Naturschutzgebietes ist komplett autofrei.

    Auf Ihrer Wanderung durch den Naturpark können Sie mit etwas Glück viele seltene Tiere und Pflanzen beobachten. Von den Wegen aus zu sehen und zu hören sind selten gewordene Vogelarten wie zum Beispiel die Heidelerche, Braun- und Schwarzkehlchen, Neuntöter, Raubwürger, Ziegenmelker und Birkhühner. Auf den Wegen huschen kleine Sandlaufkäfer oder sonnen sich Zauneidechsen. Die Vielfalt der Landschaft begründet auch das Vorkommen einer grossen Anzahl selten gewordener Pflanzenarten wie zum Beispiel die Moorlilie, Lungenenzian, Heidenelke oder Glockenheide.

    Heideschnucken

    Zur Heidepflege werden die überall bekannten Heidschnucken eingesetzt. Die Beweidung der Heideflächen mit Heidschnucken ist wahrscheinlich die bekannteste Methode bei der Heidepflege. Die Heidschnucken verbeissen junge Bäume und verhindern damit, dass sich Birken- und Kiefernbäume auf den Heideflächen ausdehnen können. Insgesamt zehn Herden sind an 365 Tagen im Jahr im Naturpark Lüneburger Heide unterwegs. Darüber hinaus muss die Heide auch maschinell oder durch kontrolliertes Abbrennen gepflegt werden. Das alles dient dem Erhalt dieser einmaligen Landschaft und findet immer im Winter statt.

    Klima und Reisezeit

    Die Heide liegt in einer Übergangszone zwischen maritimem und kontinentalem Klima. Am wärmsten ist die Luft zwischen Juni und August (ca. 20 Grad C). Ein Charakteristikum des norddeutschen Klimas, das sich auch in der Heide bemerkbar macht, ist der fast ständig wehende Wind. Während der Heideblüte im August und September können Sie vielerorts im Naturpark einen lila Blütenteppich bewundern, nur kurz unterbrochen von den sattgrünen Wacholdern oder silbernen Birken. Im warmen Sommerwind summen die Heidebienen und über der ganzen Region liegt ein unvergleichlicher Zauber. Klimatabelle: www.meteoblue.com/de/wetter/historyclimate/climatemodelled/naturschutzpark-l%C3%BCneburger-heide_deutschland_2875110

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Die regionale Esskultur nimmt in der Heide einen hohen Stellenwert ein. In Gasthöfen und Hotels wird vorwiegend die norddeutsche Küche präsentiert. Heidehonig steht häufig auf dem Frühstücksbuffet. Seefisch steht auf nahezu jeder Speisekarte. Matjes ist Kult, in den Monaten mit einem «r» im Namen werden auch gerne Miesmuscheln gegessen. Labskaus galt früher auf Segelschiffen als leckeres Standardgericht, waren doch alle Zutaten gut haltbar: Kartoffeln, Salzhering, Rote Beete und Gewürzgurken. Häufiger als sonst in Nordwestdeutschland kommen in der Heide Süsswasserfische (Karpfen und Forellen) auf den Tisch, welche in den zahlreichen Fischteichen in der Region heranwachsen. Nebst Maisfeldern prägen Kartoffeläcker das Bauernland und in den Restaurants sind
    Heidekartoffeln die Standardbeilage. Ein Buchweizen- und ein Heidschnuckengericht sollte jeder Feriengast mindestens einmal kosten. Der Buchweizen – kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs – war früher eine Hauptnahrungsquelle der Heidjer. Heute werden aus seinem Mehl vor allem Tortenböden und eine Vielzahl von Pfannkuchenvarianten zubereitet; besonders lecker mit heissen Früchten und Vanille-Eis. Das Heidschnuckenfleisch ist eine regionale Delikatesse und kann in fast allen Restaurants der Lüneburger Heide probiert werden.
    Bei dieser Reise sind Halbpension (Frühstück und Abendessen im Hotel) und ein tägliches Lunchpaket eingeschlossen.

    Ausrüstung

    Für die Wanderungen kleiden Sie sich am besten sportlich. Wir empfehlen Ihnen einen guten Regenschutz (Regenjacke, Pelerine oder Goretex-Jacke) und einen warmen Pullover mitzunehmen. Für Hotel und Aufenthaltsort empfehlen wir Freizeitbekleidung.
    Zudem einpacken: (auf den sandigen Wanderwegen läuft es sich meist besser in geschlossenen Schuhen als in Sandalen), kleiner Rucksack, Getränkeflasche, Kopfbedeckung, Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Wanderstöcke, evtl. Feldstecher (Vogel-Beobachtungen) und kleiner Regenschirm.

    Währung

    Die Landeswährung ist der Euro. Aktueller Umrechnungskurs: www1.oanda.com/lang/de/currency/converter/

    Hinweis

    Diese Reise wird ausschliesslich mit öV durchgeführt.

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Klaus Grimm
    Klaus Grimm

    01.08.2021 - 08.08.2021

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