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Imposante Bergwelt

Valposchiavo Sommer / Herbst

  • Kleingruppe
  • Gletschergarten Cavaglia
  • Fernblicke auf die Berge und Gletscher des Bernina-Massivs

Puschlav oder Valposchiavo, ein kleines Tal im Süden Graubündens mit ursprünglicher Landschaft, herrlichen Ausblicken auf Berge und Gletscher und dem blau-grün schimmernden Lago di Poschiavo. Fern aller Hektik und allen Lärms!

Teilnehmerzahl min. 6 Pers. / max. 12 Pers.

Anforderungsprofil:

7 Tage ab CHF 1'225.–
  • Imbach Klassisch

Abreisedaten:

20.06. – 26.06.21So - SaCHF 1'250.–
08.08. – 14.08.21So - SaCHF 1'225.–
10.10. – 16.10.21So - SaCHF 1'225.–
Buchungscode: wivalp
1. Tag: Individuelle Anreise
Bis um 18.30 Uhr individuelle Anreise nach Le Prese im Kanton Graubünden. Begrüssung durch die Reiseleitung mit ersten Informationen über die Wanderwoche und Apéro.
2. Tag: Gletschergarten
Wanderung auf der Alp Grüm und Aufspüren von Gletscherspuren. Nachmittags Besichtigung des eindrücklichen Gletschergartens in Cavaglia. Wanderzeit ca. 5 h / 275 m ↑ 675 m ↓
3. Tag: Alpenwanderung
Aussichtsreiche Wanderung zur Alp Pescia Alta, vorbei an der Rifugio Anzana bis zu den Bergseen Lagh da la Regina und Lagh dal Mat. Erholen und Geniessen in der Ruhe der Natur. Wanderzeit ca. 5 h / ↑ 600 m ↓
4. Tag: Ospizio Bernina–Sfazù
Abstieg vom alpinen Hochland über sumpfige Weiden und durch einsame Schluchten. Eine äusserst abwechslungsreiche Wanderung und ideal um die topografischen Besonderheiten des Puschlavs aus erster Hand kennenzulernen. Am Abend Dorfführung. Wanderzeit ca. 4 h / 75 m ↑ 725 m ↓
5. Tag: Kirchlein San Romerio
Eine anspruchsvolle aber äusserst lohnende Wanderung führt von Viano zum Kirchlein San Romerio, welches auf einer senkrecht abfallenden Felswand steht. Schöne Aussicht über das Valposchiavo und ins Hochgebirge. Wanderzeit ca. 5½ h / ↑ 500 m ↓
6. Tag: Saoseosee
Nur schon wegen der schönen Aussicht lohnt es sich von La Rösa ins Val da Camp zu wandern. Das durch einen mächtigen Bergsturz geschaffene, seenreiche Bergtal Val da Camp ist das abwechslungsreichste Wandergebiet im Puschlav. Der märchenhafte, tiefblaue Lagh da Saoseo gilt als einer der schönsten Seen in Graubünden. Wanderzeit ca. 5 h / 500 m ↑ 550 m ↓
7. Tag: Individuelle Rückreise
Nach dem Frühstück individuelle Heimreise aus dem Puschlav.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Übernachtung im charmanten 3*-Mittelklasshotel Raselli in Le Prese, gleich neben dem Bahnhof gelegen. Im familiär geführten Traditionshotel werden einheimische Spezialitäten im hauseigenen Restaurant serviert. Alle Zimmer verfügen über Dusche und WC, Radio, TV, kostenloses WLAN und Raselli Bio-Kräutertee.

Unsere Leistungen

  • Alle Transporte an den Wandertagen
  • Hotel in Le Prese
  • Halbpension, zusätzlich 2 Mittagessen
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Trinkgelder in Hotel & Restaurants
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    Wanderungen

    Einige Auf- und Abstiege. Gute Wanderschuhe und je nach Wanderpraxis werden auch -stöcke empfohlen.

    Individuelle Anreise

    Anreise nach Le Prese ins Hotel Raselli bis spätestens 18.00 Uhr. Hier geht's zum Fahrplan: www.sbb.ch/de/kaufen/pages/fahrplan/fahrplan.xhtml?nach=LePrese&datum=20.06.2021&zeit=17:30&an=true

    Valposchiavo

    Das 25 km lange, italienischsprachige Südtal Graubündes erreicht man vom Oberengadin über den eindrücklichen Berninapass, vom Veltlin (Italien) über Campocologno sowie von Livigno (Italien) über die Forcola di Livigno. In der Vergangenheit war das Valposchiavo Drehscheibe innovativer Strömungen zwischen Nord und Süd, Schauplatz abenteuerlicher Reisen, Land der Auswanderer, Ort der Begegnung und des Aufeinandertreffens gegensätzlicher Tendenzen. Heute bedeuten die linguistischen, kulturellen, architektonischen und geographischen Besonderheiten einen enormen Reichtum, der sich auch in der grosszügigen Gastfreundschaft, in der Reinheit biologischer Produkte und in der Authentizität eines alternativen Tourismusangebotes äussert. Mit dem Piz Palü (3'900 m ü.M.) besitzt die Region einer der wichtigsten und höchsten Gipfel der Schweiz. Neben den Sinnbildern Matterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau hat der Piz Palü eine grosse Bedeutung für die Schweizer Alpen, welche ein natürliches Bollwerk und Rückgrat der Schweiz sind.

    Die Natur bildet mit dem Wald, den Alpen, den Bergen, der Flora und Fauna eine Einheit. Damit keiner der einzelnen Teile Schaden nimmt, bedarf es eines ausgewogenen Gleichgewichtes. Das zu erhalten ist Aufgabe des Menschen. Die Flora der Alpen ist reicher als auf den übrigen Gebirgen Europas. Ganz besonders reich an kräftigen Farben und Formen ist der Pflanzenschmuck. Alpenpflanzen mengen sich schon dem Alpenwald bei. Die eigentliche Alpenflora herrscht jedoch erst von der Waldgrenze an aufwärts und steigt bis über 4000 m hoch. Zu den beliebtesten Alpenblumen zählen Enzian, verschiedene Arten von Steinbrech, sowie Mannsschild, Primeln und Edelweiss.
    Ebenso vielfältig ist das Tierleben: Eine artenreiche Vogelwelt, Murmeltiere sowie Hirsche, Rehe und Gemse beherrschen die Wälder und Berge. Nicht zu vergessen das Wappentier Graubündens, der stolze Steinbock, einst ausgerottetes Tier, fühlt sich heute wieder ganz heimisch und ist inzwischen wieder so zahlreich geworden, dass er, in einem allerdings sehr beschränkten Umfang, jeden Herbst gejagt werden darf.

    Klima und Reisezeit

    Das von 2'300 m ü.M. auf 550 m ü.M. abfallende Tal weist drei verschiedene Klimazonen auf: Die hochalpine Zone reicht vom Berninapass bis zur Alp Grüm, die alpine Zone erstreckt sich von Cavaglia bis Le Prese, einschliesslich des Lago di Poschiavo. Von Brusio bis zur Grenze bei Campocologno befindet sich die subalpine Zone. Wetterumschläge finden sehr rasch statt. Klare Föhntage können mit stürmischen Winden und starken Regenfällen brüsk enden. Klimatabelle: https://de.climate-data.org/europa/schweiz/graubuenden/puschlav-226660/

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Die Küchenspezialitäten der Schweiz wurden teils beeinflusst durch die Landschaft. Wo karger Boden ursprünglich wenig hergab, wo unwegsame Berge ein Tal vom anderen abgeschnitten haben, bilden Milch, Rahm, Butter, Käse, Mehl und Fleisch die Grundlage zu den Gerichten. Typische Spezialitäten des Valposchiavos sind Pizzoccheri (Buchweizennudeln mit Kartoffeln und Gemüse), Capunet (Spinatspätzli), Manfriguli (Omeletten), Polenta Taragna (Polenta mit Käse und Rahm) oder Minestra da dumega (Gerstensuppe). Zudem erwartet Sie eine grosse Auswahl an Käse, Würsten, Luftgetrocknetem und Wild. Ein Rotwein aus dem nahegelegenen Veltlin gehört natürlich zu einem guten Essen dazu.
    Bei dieser Reise sind Halbpension im Hotel (Frühstück und Abendessen) und zusätzlich zwei Mittagessen auswärts eingeschlossen.

    Ausrüstung

    Für die Wanderungen sportliche Kleidung. Wir empfehlen Ihnen einen guten Regenschutz (Regenjacke und Regenhose, Pelerine oder Goretex-Jacke) und einen warmen Pullover mitzunehmen, da in den Bergen das Wetter schnell mal «umschlagen» kann. Das Nachtessen wird im gemütlichen Rahmen eingenommen, weshalb wir Ihnen lockere, sportliche Kleidung empfehlen.
    Zudem einpacken: solide Wanderschuhe mit gutem Profil (imprägniert), kleiner Rucksack, Getränkeflasche, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Wanderstöcke, evtl. Feldstecher, evtl. Sitz-Unterlage und kleiner Schirm. Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten.

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Romeo Lardi
    Romeo Lardi

    20.06.2021 - 26.06.2021
    08.08.2021 - 14.08.2021
    10.10.2021 - 16.10.2021

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