Armenien

Reise in ein unentdecktes, unberührtes Land

Bari Luys – guten Morgen! So starten wir unsere Reise in ein Land, das ein wahrer Geheimtipp für Wander- und Kulturliebhaber ist. Armenien ist das älteste christliche Land der Welt und liegt am Fusse des Berges Ararat, zwischen Georgien, Aserbaidschan, Iran und der Türkei. Die wunderschöne und weite Natur, historische Klöster und die Herzlichkeit der Einheimischen zaubern bei jeder Erinnerung ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

Erfasst von Tamina Meier, Product Managerin (2020)


Armenien ist ein sehr schönes und vielseitiges Land, das man üblicherweise nicht so auf dem Radar hat. Manche können sich unter der Destination gar nicht so viel vorstellen. Auch ich ging ohne spezielle Erwartungen auf die Reise und kehrte total begeistert zurück – bereichert durch atemberaubende Wanderungen querfeldein, Begegnungen mit Einheimischen, Witzen aus Radio Eriwan, feinen lokalen Rezepten – einfach zum Nachkochen und die Reise revue passieren lassen – und Einblicken in das Leben der Armeniern.

Armenien liegt zwischen Europa und Asien und erstreckt sich von den Südhängen des Kaukasus im Norden fast bis ans kaspische Meer im Osten, vom iranischen Urmia-See im Süden bis hin zum in der Türkei gelegenen Taurusgebirge im Westen. Das Land ist in elf Provinzen eingeteilt, deren Namen von den alten armenischen Fürstentümern und Kleinkönigreichen stammen. Armenien ist mit knapp dreissig tausend Quadratkilometern Fläche kleiner als die Schweiz, ein Hochgebirgsland mit felsiger Unzugänglichkeit und steiniger Kargheit. Das Gebirge bedeckt mit seinen schroffen, vulkanischen Gesteinen fast die Hälfte des Landes. Bereits die Ebenen und Täler sind hoch gelegen. Die durchschnittliche Höhe des Landes liegt bei 1800 Meter über dem Meeresspiegel. Das fruchtbare Tal am Fusse des Ararat war Ausgangspunkt der Besiedlung des armenischen Hochlandes – dennoch haben die Berge, die steinigen Landschaften und die Traditionen der Menschen das Land geprägt. Auf etwa 1900 Meter über Meer liegt der Sewansee, einer der höchstgelegenen Seen der Welt. Er ist mit einer Grösse von tausend Quadratkilometer der grösste See im Kaukasus. Er ist heute noch die beliebteste Sommerfrische der Armenier und wird auch «die Perle Armeniens» genannt.

Die strengen Bedingungen des kontinental trockenen Klimas (heisse Sommer mit mehr als 40 Grad Celsius, kalte Winter mit Temperaturen tief unter null) lassen nur etwa einen Fünftel des Landes als Ackerland dienen und etwa einen Viertel als Weideland. Dennoch wachsen schon seit Jahrhunderten Obstsorten wie Granatäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Weintrauben und Feigen. Die Früchte sind dank der Sonne gross und süss, besonders die orangefarbenen, faustgrossen und honigsüssen Aprikosen. Über mehrere Jahre hinweg hat die Frucht den Platz als Symbol Armeniens eingenommen. Angesogen mit den hellen Sonnenstrahlen erfreuen sich nicht nur Armenier, sondern auch Gäste jedes Jahr aufs Neue an ihrem Geschmack und Aroma. Während der Aprikosen-Saison von Juni bis August ist ein gedeckter Tisch ohne Aprikosen nicht vorstellbar. Die Aprikose wird auch als Kultursymbol angesehen. Auch der Granatapfel zählt als armenisches Symbol und ist überall zu finden: am Markt, im Shop, als Souvenir oder als Element von Inneneinrichtung oder Architektur. Ethnographen belegen, dass die Frucht seit der Antike als Symbol der Fruchtbarkeit und Wohlstand angesehen wird. Granatäpfel werden im Herbst reif und halten bis Neujahr. Die Körner werden zu unterschiedlichen nationalen Speisen gemischt, besonders in Kuchen und zu Fleischgerichten. Außerdem wird aus der Frucht köstlicher Saft gewonnen.

Armenien – Land zwischen Orient und Okzident – ist spannend und geheimnisvoll. Ein unbekanntes Hochgebirgsland mit fruchtbarem, vulkanischem Boden, gelegen zwischen Europa und Asien. Kirchen und Klöster, spektakulär über Schluchten gelegen, sind Zeugen einer christlichen Tradition.

Erkunden Sie mit Imbach Reisen einige dieser beeindruckenden Orte zu Fuss und erleben Sie die wunderbar kontrastreiche Natur, den frühen christlichen Geist und vor allem die herzliche Gastfreundschaft des armenischen Volkes. Die Wanderungen führen querfeldein über Wiesen, Felder oder Steppen, vorbei an einem Wasserfall, hinunter ins Tal und wieder hoch oder gemächlich durch Buchenwald. Die kurzen Auf- und Abstiege sind immer mal wieder steinig und erfordern eine gewisse Trittsicherheit. Tolle Aussichten sind garantiert, sei es auf wunderschöne Landschaften, auf das Höhlendorf, die eindrücklichen Berge und den Ararat oder spektakulär gelegene Klöster.

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