Interview mit Ihrer Reiseleiterin Sandra Dominika Sutter

Was ist das Highlight dieser Reise?
Ikaria ;-)

Was ist der Unterschied von Ikaria zu anderen Inseln in Griechenland?
Die Beschaffenheit der Insel und die daraus erfolgte Lebensweise der Menschen hat dazu geführt, dass Ikaria heute zu den 5 Blue Zones der Erde gehört, also die Menschen überdurchschnittlich alt werden. „Chalara“, ein Zauberwort, ist ein wesentlicher Aspekt, der zu langem Leben führt. Da die Insel in der Vergangenheit schwer zugänglich war, und man lange meinte, sie sei gar nicht bewohnt (keine sichtbaren Dörfer, viel Wald), ist sie auch heute ausserhalb Griechenlands immer noch ein Geheimtipp. Sehr ursprünglich und von grossen Toursimusströmen verschont/bewahrt. In Griechenland ist Ikaria u.a. auch für ihre Feste bekannt.

Was war deine erste «Begegnung» mit dieser speziellen Insel?
Ich reiste zum ersten Mal im Frühling 2019 nach Ikaria und die Düfte der aufblühenden Natur im Moment als ich den Fuss auf die Insel setzte, waren betörend und überwältigend. Und dann öffnete sich mir eine ganz neue Empfindung für Zeit und Sein: ein Geschenk der Insel an die Besucher.

Warum hast du dich in diese Insel «verliebt»? 
Die unglaubliche Freundlichkeit der Menschen hat mich sehr beeindruckt, sei es den Besuchern gegenüber, als auch untereinander, ihr Freigeist, die ursprüngliche Lebensweise, ihr sozialer Gemeinschaftssinn und ihre Bescheidenheit, die wilde, kraftvolle, aber auch üppige Natur, die heissen Quellen, das gute Essen, der hervorragende Wein, der Lebensrhythmus, Ikaria’s sehr besondere Geschichte, schlicht: Ikaria. Ikaria ist absolut einzigartig, besonders und schön.

Für wen ist das die perfekte Ferienreise?
Für Menschen, die ein ursprüngliches und auch einzigartiges Griechenland erleben möchten. Und für jene, die das Geheimnis des langen Lebens aus erster Hand erfahren möchten.

Was erwartet ein Kunde auf dieser Reise?
Einen Wald der seinesgleichen sucht, die heisse Quelle von Therma, eine Kräuterwanderung mit einem Einheimischen der leidenschaftlich Cross Country fährt, ein Essen inmitten von Weinreben und überhaupt: die Freundlichkeit des Lebens.

Wie sind die Wanderungen auf der Reise?
Die  Wanderungen sind abwechslungsreich und schön. Einmal wandern wir über dem Meer auf einem schönen Küstenpfad, von Strand zu Strand, das andere Mal sind wir in den Bergen, wo sich die Wolken auch mal sammeln und die gewünschte Aussicht vernebeln können… Natur pur eben. Und: auf Ikaria kann man auch im Schatten von Eichen und Pinien wandern.

Welche Spezialität aus Ikaria muss man einfach probiert haben?
Den Ikaria-Wein, den bereits die Helden Homers tranken ist in ganz Griechenland berühmt. Und den Ikaria-Honig. Vor allem jener von den Erikasträuchern und Erdbeerbäumen hat einen ganz eigentümlichen Geschmack und ist bekannt als beste Medizin für vieles.

Deine Worte zum Schluss?
Eine lustige Begegnung kommt mir in den Sinn: Eine Ikariote fragte mich einmal «Wie könnt ihr auf den Kykladen - Inseln wandern, wo es dort doch keine Bäume, keinen Wald hat?»

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