Offizieller Name des Staates
Republik Kenia. 580.367 qkm. 58.636.412 (UN-Schätzung 2026). 77,6 pro qkm.Hauptstadt
Nairobi.Geographie
Kenia grenzt im Nordosten an Somalia, im Norden an Äthiopien, im Nordwesten an den Sudan, im Westen an Uganda und im Süden an Tansania. Im Osten liegt der Indische Ozean. Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüste im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees. Das Bergland mit der Haupstadt Nairobi befindet sich im Westen. Nordwestlich von Nairobi liegt das Rift Valley, der Grabenbruch, in dem die Stadt Nakuru und der Aberdare-Nationalpark liegen, unweit des Mount Kenia (5200 m), der ebenfalls einen Nationalpark beherbergt. Ganz im Nordwesten von Kenia liegt der Turkana-See.Regierung
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1963. Verfassung von 1963, letzte Änderung 2008. Einkammerparlament (Bunge) mit 224 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1963 (ehemalige britische Kolonie).Staatsoberhaupt
William Ruto, seit September 2022.Elektrizität
220/240 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker. Adapter erforderlich.Zeitzone
Anreise mit dem Flugzeug
Internationale Anreise nach Kenia: Kenia ist international hervorragend angebunden. Der wichtigste Flughafen und das zentrale Tor nach Ostafrika ist der Jomo Kenyatta International Airport (NBO) in Nairobi. Über diesen modernen Großflughafen verluäft der Großteil der internationalen Ankünfte sowie die Weiterverbindungen ins Landesinnere und in die Nachbarstaaten. Die nationale Fluggesellschaft Kenya Airways (KQ) unterhält ein dichtes Streckennetz. Sie verbindet Nairobi direkt mit europäischen Metropolen wie London, Amsterdam, Paris, Rom oder Mumbai sowie mit Zielen in Nordamerika, dem Nahen Osten, Asien und ganz Afrika. Als Mitglied der SkyTeam-Allianz bietet Kenya Airways zudem bequeme Umsteigeverbindungen mit Partnergesellschaften wie KLM an, etwa ab Frankfurt/Main, Wien und Zürich via Amsterdam. Internationale Airlines & Verbindungen im D-A-CH-Raum: Direktverbindungen nach Nairobi: Lufthansa (LH) fliegt täglich nonstop von Frankfurt/Main nach Nairobi. Swiss (LX) bietet Direktflüge ab Zürich an. Passagiere ab Wien können mit Austrian Airlines (OS) via Zürich oder Frankfurt anreisen. Flüge an die Küste: Für Urlauber, die direkt an die Küste oder zu Safaris im Süden möchten, verfügt Kenia über weitere internationale Flughäfen. Der Moi International Airport (MBA) in Mombasa wird direkt bedient – unter anderem von Condor (DE) sowie der Lufthansa-Tochter Discover Airlines ab Frankfurt. Weitere internationale Carrier: Große Fluggesellschaften wie British Airways, Air France, KLM sowie Drehkreuz-Airlines aus dem Nahen Osten (Emirates, Qatar Airways, Etihad Airways) bieten weltweite Verbindungen mit nur einem Zwischenstopp an. Neben den Hauptflughäfen in Nairobi und Mombasa verfügen auch regionale Flughäfen wie Kisumu und Eldoret über Abfertigungsmöglichkeiten für den regionalen Flugverkehr.Airpässe
Mit dem Flight Pass von Kenya Airways (KQ) können Flüge vorab zu einem günstigen Preis gekauft und erst später zu diesem Preis gebucht werden. Außer in Europa ist der Flight Pass für sämtliche Kenya Airways-Flüge weltweit gültig. Der Pass bietet Reisenden maximale Flexibilität, da Flugdaten und Reiseziele je nach gewähltem Tarif angepasst werden können, ohne dass unvorhergesehene Preiserhöhungen anfallen. Zudem können Passagiere aus verschiedenen Preisklassen, Streckennetzen und Gültigkeitszeiträumen wählen, um das Angebot optimal an ihre individuellen Reisepläne anzupassen. Vorteile des Flight Pass auf einen Blick: Ersparnis: Sichern Sie sich Festpreise und sparen Sie im Vergleich zu regulären Buchungen kurz vor dem Abflug. Flexibilität: Buchen Sie Ihre Flüge spontan je nach gewählter Buchungsfrist (von wenigen Stunden bis zu mehreren Monaten vor Abflug). Bequeme Verwaltung: Verwalten Sie alle Buchungen und Flugsegmente einfach online über die Optiontown-Plattform.Ausreisegebühr
Keine. Die Flughafensteuer ist im Ticketpreis enthalten.Anreise mit dem Pkw
Die Wahl des richtigen Grenzübergangs hängt stark vom gewählten Fahrzeugtyp und der geplanten Route ab. Während Hauptrouten mit modernen One-Stop Border Posts (OSBP) ausgestattet sind, an denen Aus- und Einreise im selben Gebäude abgewickelt werden, erfordern entlegenere Grenzen mehr Vorbereitung. Praktische Vorbereitung für den Landweg: Elektronische Reiseerlaubnis (eTA): Seit der Umstellung auf das digitale eTA-System Kenias muss die Einreiseerlaubnis zwingend vorab online beantragt und ausgedruckt an den Landgrenzen vorgelegt werden. Gesundheit & Gelbfieber: Bei der Einreise aus einem Nachbarland (insbesondere Uganda oder Äthiopien) wird am Grenzkontrollpunkt das Gelbfieber-Impffortschrittszertifikat strikt kontrolliert. Geldwechsel & Währung: An Grenzstationen wie Namanga oder Busia stehen zwar Geldautomaten zur Verfügung, Dennoch empfiehlt es sich, kleine Bargeldbeträge in US-Dollar oder der Währung des Nachbarlandes für Maut- und Grenzgebühren mitzuführen. Tipp für Busreisende: Internationale Fernbusse (wie z. B. Tahmeed Express) bieten durchgehende Verbindungen zwischen Nairobi, Kampala (Uganda) und Arusha bzw. Dar es Salaam (Tansania) an und unterstützen Fahrgäste direkt bei den Formalitäten an den Grenzstationen.Anreise mit der Bahn
Grenzüberschreitender Zugverkehr: Derzeit gibt es keine grenzüberschreitenden Passagierzüge, die Kenia direkt mit seinen Nachbarstaaten verbinden.Anreise mit dem Schiff
Binnenschifffahrt auf dem Victoriasee: Neben den Seewegen über den Indischen Ozean verfügt Kenia am Victoriasee mit dem Hafen von KISUMU über eine wichtige maritime Anbindung im Landesinneren. Der Victoriasee verbindet Kenia direkt mit den Nachbarstaaten Uganda und Tansania. Während der internationale Passagierverkehr auf dem See über viele Jahre weitgehend geruht hat und sich der Schiffsverkehr primär auf den regionalen Gütertransport erstreckte, erfährt die Binnenschifffahrt durch modernisierte Hafenanlagen und neue Fährverbindungen (wie etwa grenzüberschreitende Routen zwischen Kisumu, Port Bell in Uganda und Mwanza in Tansania) eine schrittweise Reaktivierung. Für internationale Touristen bleibt der Landweg jedoch nach wie vor die gängigere Option. Lokale Fähren & Inselverbindungen: Likoni Ferry (Mombasa): Eine essenzielle Mitten-in-der-Stadt-Fähre, die die Insel Mombasa mit dem südlichen Festland (Richtung Diani Beach und Tansania) verbindet. Sie befördert täglich zehntausende Fußgänger und Fahrzeuge. Lamu-Archipel: Da die historische Altstadt von Lamu sowie die Inseln Manda und Pate autofrei sind, erfolgt der gesamte Transfer zwischen dem Flughafen auf Manda Island, der Hauptinsel und den Nachbarinseln ausschließlich über motorisierte Holzboote und Wassertaxis.Kreuzfahrtschiffe
Die deutsche Reederei Phoenix Reisen läuft Mombasa regelmäßig im Rahmen ihrer mehrmonatigen Afrika-Kreuzfahrten, Orient-Routen und Weltreisen (beispielsweise mit Schiffen wie der MS Artania oder MS Amadea) an. Neben Phoenix Reisen steuern auch weitere internationale Anbieter wie Hapag-Lloyd Cruises, nicko cruises oder Regent Seven Seas Cruises den kenianischen Seehafen auf Expeditions- und Fernreisen an. Ein Zwischenstopp im Hafen von Mombasa bietet Passagieren meist Zeit für Ausflüge in die historische Altstadt (u. a. zum UNESCO-Weltkulturerbe Fort Jesus, zum Mackinnon-Markt und zu den berühmten Elefantenstoßzähnen an der Moi Avenue) oder für mehrtägige Flug- und Jeep-Safaris in nahegelegene Schutzgebiete wie den Tsavo-East-Nationalpark oder die Masai Mara. Praktische Hinweise für Kreuzfahrtgäste: Visum / eTA: Auch Kreuzfahrtpassagiere, die an Land gehen, benötigen vor der Ankunft die digitale Einreiseerlaubnis (eTA für Kenia). Viele Reedereien unterstützen ihre Gäste bei der Vorab-Beantragung. Sicherheit & Organisation: Aufgrund der strengen Sicherheitsauflagen im Hafenbereich empfiehlt es sich, Landausflüge und Transfers direkt über die Reederei oder vorab bei lizenzierten lokalen Tour-Anbietern zu buchen.Warnung
Sicherheitshinweise für Überlandfahrten: Das Auswärtige Amt rät von Überlandfahrten in die nördlichen und nordöstlichen Grenzregionen Kenias sowie auf dem Landweg in die Küstenregionen nördlich von Malindi (insbesondere im Festlandbereich des Lamu County) dringend ab. Für Reisen in diese Gebiete und zu Inseln wie Lamu wird die Anreise per Flugzeug empfohlen.Unterwegs mit dem Flugzeug
Inlandsflüge & Safari-Verbindungen in Kenia: Aufgrund der enormen Landesgröße und der weiten Entfernungen zwischen einzelnen Regionen spart das Flugzeug im Vergleich zu langen Überlandfahrten viel Zeit. Wer eine straffe Reiseroute hat, gelangt per Inlandsflug schnell in abgelegene Safarigebiete oder an die Küste. Die wichtigsten Drehkreuze in Nairobi: Nairobi ist das zentrale Drehkreuz für den Inlandsflugverkehr und verfügt über zwei Hauptflughäfen: Jomo Kenyatta International Airport (NBO): Wickelt primär Linienflüge der nationalen Fluggesellschaft Kenya Airways sowie größerer Regional-Airlines zu den Großstädten ab (u. a. Mombasa, Kisumu am Victoriasee und Eldoret). Wilson Airport (WIL): Der geschäftige, stadtnahe Flughafen ist der entscheidende Knotenpunkt für Busch- und Safarifllüge. Von hier aus starten täglich regelmäßige Linien- und Charterverbindungen mit Kleinflugzeugen direkt zu Pisten in Nationalparks wie der Masai Mara, Amboseli, Samburu, Tsavo, Meru und weiteren privaten Schutzgebieten (Conservancies). Die wichtigsten Inlands- & Safari-Fluggesellschaften: AirKenya: Fliegt regelmäßig ab Nairobi (Wilson) in Safariregionen wie Amboseli, Masai Mara, Lewa Downs, Nanyuki, Meru, Samburu sowie an die Küste (Lamu, Malindi) und grenzüberschreitend nach Tansania (Kilimanjaro). Safarilink: Bietet ein dichtes Streckennetz zwischen Nairobi und Zielen wie Amboseli, Tsavo, Naivasha, Nanyuki, Lewa, Samburu, Lamu und Kilimanjaro (Tansania). Mombasa Air Safari: Verbindet Küstenorte wie Mombasa, Diani Beach (Ukunda Airstrip) und Malindi direkt mit Nairobi sowie mit Safari-Destinationen wie Amboseli und der Masai Mara. Darüber hinaus lassen sich Kleinflugzeuge für private Charterflüge und individuelle Rundreisen buchen. Wichtige Hinweise für Reisende: Inlandsflüge gelten im Allgemeinen als zuverlässig. Dennoch können sich Flugpläne saisonal verschieben oder wetterbedingt angepasst werden – insbesondere bei unbefestigten Landepisten im Busch. Beachten Sie bei Flügen mit Kleinflugzeugen zwingend die strikten Gepäckbeschränkungen (meist maximal 15 kg pro Person in weichen Reisetaschen / Softbags, da Hartschalenkoffice in den Frachträumen oft nicht zugelassen sind).Unterwegs mit dem Auto/dem Bus
Reisen auf dem Landweg in Kenia: Das Reisen auf der Straße ist eine der gängigsten Möglichkeiten, Kenia zu erkunden. Das Straßennetz verbindet große Zentren wie Nairobi, Mombasa, Kisumu, Nakuru und Eldoret mit ländlichen Regionen sowie den Nationalparks. Überlandfahrten bieten eine flexible Möglichkeit, Landschaften und Alltag hautnah zu erleben, erfordern jedoch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, schwankender Straßenverhältnisse und regelmäßiger Polizeikontrollen oft mehr Zeit und vorausschauende Planung. Wichtige Fernstraßen (A-Routen): Kenia verfügt über ein Netz aus zentralen Hauptverkehrsachsen (International Trunk Roads), die großteils durchgehend asphaltiert sind: A109 (Mombasa Road): Die wohl wichtigste Wirtschaftsroute des Landes verbindet die Hafenstadt Mombasa direkt mit der Hauptstadt Nairobi. A104: Schließt an die A109 in Nairobi an und führt über Nakuru weiter bis zur Grenze nach Uganda (Malaba) bzw. südwärts nach Tansania (Namanga). A2 (Great North Road): Verfällt von Nairobi über Thika und Isiolo durch das zentrale Hochland bis zur äthiopischen Grenze im Norden (Moyale). A1: Durchquert Westkenia von der tansanischen Grenze (Isebania) über Kisumu bis nach Nordwesten an die Grenze zum Südsudan. Mautgebühren: Das allgemeine Überlandstraßennetz in Kenia ist gebührenfrei. Die einzige Ausnahme bildet der moderne Nairobi Expressway (kostenpflichtige Hochstraße als schnelle Verbindung vom Flughafen JKIA direkt in das Stadtzentrum), auf dem Mautgebühren anfallen. Kraftstoff, Tankstellen & Navigation: Tankstellennetz: Entlang der Hauptverkehrsachsen und in Städteterritorien gibt es eine sehr gute Abdeckung mit Tankstellen. Viele Stationen haben von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, an Hauptrouten oft auch rund um die Uhr. In entlegenen Safari- oder Wüstenregionen sind Tankstellen jedoch rar – bei langen Überlandfahrten empfiehlt sich vorausschauendes Tanken. Kraftstoffpreise & Beschilderung: Kraftstoffpreise werden national reguliert und monatlich von der Regulierungsbehörde EPRA angepasst. Die Beschilderung an den Straßen ist auf Englisch. Navigation über Apps (z. B. Google Maps) funktioniert in Städten zuverlässig, ist in ländlichen und entlegenen Regionen jedoch oft ungenau. E-Mobilität: Ladesäulen für Elektrofahrzeuge befinden sich derzeit primär in der Metropolregion Nairobi sowie an einzelnen touristischen Knotenpunkten. Geführte Touren & Safaris: Zahlreiche lizenzierte Reiseveranstalter und Safari-Agenturen in Nairobi und Mombasa bieten organisierte Rundreisen, Game Drives in die Nationalparks sowie maßgeschneiderte Touren mit professionellem Fahrer/Guide an – eine oft entspanntere Alternative zum Selbstfahren.Rechtsverkehr/Linksverkehr
lZustand der Straßen
Straßenzustand & Witterungsverhältnisse: Die wichtigsten Hauptverkehrsachsen (A-Routen) sind weitgehend durchgehend asphaltiert und befinden sich in einem insgesamt guten bis akzeptablen Zustand. Das Netz der Nebenstraßen wird kontinuierlich ausgebaut und modernisiert, worunter auch wichtige Strecken im Nordwesten und zentralen Hochland fallen. In entlegenen Regionen sowie in weiten Teilen des Nordens und Nordostens bestehen viele Verbindungen jedoch nach wie vor aus unbefestigten Pisten (Piste/Gravel), die stark anfällig für Witterungseinflüsse sind. Regenzeiten & Allradempfehlung: Besonders während der Hauptregenzeit (März bis Mai) sowie der kleineren Regenzeit (Oktober bis Dezember) können unbefestigte Nebenstraßen und Pisten rasch aufweichen, schlammig werden oder durch Sturzbäche unpassierbar werden. In diesen Monaten sowie für Fahrten abseits der asphaltierten Hauptrouten (insbesondere in Safari-Gebieten und im Norden) ist die Nutzung eines geländegängigen Fahrzeugs mit Allradantrieb (4x4) dringend zu empfehlen.Staßenklassifizierung
Straßenklassen in Kenia: Das Straßennetz Kenias wird von den zuständigen Straßenbehörden (u. a. KeNHA für Fernstraßen sowie KeRRA für regionale Pisten) in verschiedene Kategorien unterteilt. Jede Route ist mit einem Buchstaben und einer Nummer gekennzeichnet: Class S (Superhighways): Kreuzungsfreie Schnellstraßen und Mautstrecken für hohes Verkehrsaufkommen (z. B. der Nairobi Expressway). Class A (International Trunk Roads): Internationale Fernstraßen, die Grenzübergänge, internationale Flughäfen und Seehäfen verbindet (z. B. A109 Mombasa–Nairobi oder A2 Richtung Äthiopien). Class B (National Trunk Roads): Nationale Hauptstraßen, die regionale Wirtschaftszentren und Grafschafts-Hauptstädte (County Headquarters) untereinander oder mit Class-A-Routen verbinden. Class C (Primary Roads): Primärstraßen zur Verknüpfung wichtiger regionaler Orte. Class D (Secondary Roads): Sekundärstraßen, die lokale Zentren mit dem übergeordneten Straßennetz verbinden. Class E (Minor Roads): Nebenstraßen und ländliche Verbindungswege (oft unbefestigte Pisten). Zusatzkategorien: Für spezielle Anforderungen gibt es ausgewiesene Sonderstraßen, wie etwa Class P (Zufahrts- und Verbindungsstraßen in Nationalparks und Schutzgebieten).Autovermietung
Mietwagen & Chauffeur-Dienste in Kenia: Sowohl an den internationalen Flughäfen (wie Nairobi JKIA, Nairobi Wilson und Mombasa MBA) als auch in den Innenstädten von Nairobi, Mombasa, Kisumu und Nakuru sind zahlreiche internationale und lokale Autovermietungen vertreten. Zudem bieten Reisebüros und spezialisierte Safari-Agenturen Mietfahrzeuge an – wahlweise als Selbstfahrer-Mietwagen oder inklusive eines professionellen Fahrers/Guides (Chauffeur-Service). Mietbedingungen & Altersgrenzen: Mindestalter: Das Mindestalter für Selbstfahrer liegt je nach Verleiher und Fahrzeugklasse meist zwischen 21 und 25 Jahren. Fahrer müssen ihren Führerschein in der Regel seit mindestens 1 bis 2 Jahren besitzen. Jungfahrergebühr: Für Fahrer unter 25 Jahren erheben viele Vermieter vor Ort eine zusätzliche Jungfahrergebühr (*Young Driver Surcharge*). Höchstalter: Einige Verleiher setzen eine Altersgrenze für Senior-Fahrer fest (oftmals 70 bis 75 Jahre) oder verlangen ab diesem Alter Zusatzversicherungen bzw. Bestätigungen. Praktische Tipps für die Mietwagenbuchung: Allradantrieb (4x4): Wer Ausflüge in Nationalparks, Reservate oder ländliche Regionen plant, sollte unbedingt einen geländegängigen Allradwagen (z. B. Toyota Land Cruiser oder Suzuki Jimny/Grand Vitara) anstelle eines normalen PKWs wählen. Konditionen vergleichen: Neben dem Tagespreis sollten vor allem Freikilometer-Regelungen (Unbegrenzte Kilometer / *Unlimited Mileage*), Kaskoversicherungen ohne Selbstbeteiligung sowie Zusatzkosten für Grenzübertritte (*Cross-Border Permits*) sorgfältig verglichen werden. Mietwagen mit Fahrer: Für unentschlossene Selbstfahrer ist ein Wagen inklusive Fahrer/Guide oft nur geringfügig teurer, nimmt aber den Stress des ungewohnten Linksverkehrs und erleichtert die Orientierung bei Safaris erheblich.Taxi
Taxis, Ride-Hailing & Matatus in den Städten: In kenianischen Städten stehen Besuchern verschiedene Transportmöglichkeiten zur Verfügung – von klassischen Taxis über moderne App-Dienste bis hin zum typischen Nahverkehr. Klassische Taxis & Ride-Hailing-Apps: Fahrtdienst-Apps (Ride-Hailing): In Nairobi, Mombasa, Kisumu, Nakuru und weiteren Größstädten sind internationale Apps wie Uber und Bolt sowie lokale Alternativen (z. B. Little Cab) weit verbreitet. Sie bieten im Vergleich zu herkrömmlichen Taxis eine sicherere, transparente und preislich vorab festgelegte Option. Klassische Taxis: Reguläre Taxis stehen vor Hotels, Flughäfen und Taxiständen bereit. Da sie selten Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis zwingend vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Die Nutzung von Taxis, die direkt über die Hotelrezeption gerufen werden, gilt als besonders sicher. Sammeltaxis (Matatus) & Boda-Bodas: Matatus: Diese bunt gestalteten Minibusse sind das Rückgrat des lokalen Nahverkehrs. Sie fahren auf festen Routen und transportieren bis zu 16 Personen (auf Hauptstrecken zunehmend auch größere Busse). Matatus sind extrem günstig, jedoch oft überfüllt und für Touristen mit Gepäck oder Orientierungsbedarf nur bedingt zu empfehlen. Boda-Bodas & Tuk-Tuks: Für kurze Strecken nutzen Einheimische häufig Motorradtaxis (Boda-Bodas) oder dreirädrige Tuk-Tuks (besonders an der Küste in Mombasa und Malindi). Auch hier empfiehlt sich die Preisabsprache vorab.Fahrrad
Radfahren in Kenia: Das Fahrrad ist in Kenia als Mittel für Fernreisen oder als alltägliches Verkehrsmittel in Großstädten kaum verbreitet. Die infrastrukturellen Bedingungen sowie das dichte, teils rücksichtslose Verkehrsaufkommen stellen Radfahrer vor große Herausforderungen. Dennoch bietet Kenia hervorragende Möglichkeiten für Freizeit- und Mountainbike-Aktivitäten in ausgewählten Regionen. Bedingungen in Städten & auf Fernstraßen: Stadtverkehr & Infrastruktur: In Metropolen wie Nairobi oder Mombasa sind eigenständige Radwege weitgehend nicht vorhanden. Dichter Ausstoß von Abgasen, fehlende Fahrbahnränder und unvorhersehbares Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer machen das Radfahren im Stadtzentrumgefährlich und unattraktiv. Fernstraßen (Überland): Lange Strecken auf den Hauptverkehrsachsen (A-Routen) sind für Radfahrer aufgrund harter Seitenstreifen, hoher Geschwindigkeiten von Bussen und LKW sowie fehlender Straßenbeleuchtung nicht zu empfehlen. Freizeit-, Gravel- & Safari-Radfahren: Hell’s Gate National Park: Eines der bekanntesten Highlights für Radfahrer ist der Hell’s Gate Nationalpark nahe dem Naivashasee. Hier können Besucher Fahrräder am Eingang mieten und auf eigenen Pfaden an Zebras, Gazellen und Giraffen vorbeiradeln (da es dort kaum Raubtiere gibt). Gravel- & Mountainbiking: In den ländlichen Regionen des Rift Valleys, rund um den Mount Kenya, im Karura Forest (Nairobi) oder in den Aberdare-Bergen gibt es beliebte Offroad- und Mountainbike-Routen. Organisierte Bikepacking- und Gravel-Touren gewinnen zunehmend an Popularität. Sicherheitshinweise: Wer abseits geplanter Trails unterwegs ist, sollte stets gut sichtbare Kleidung tragen, Helm und Beleuchtung nutzen, ausreichend Wasser mitführen und vorab lokale Informationen über Straßenzustand und Wildtier-Vorkommen einholen.Reisebus
Busse und Minibusse (Matatu) privater Unternehmen verkehren auf Lang- und Kurzstrecken und verbinden die meisten Städte. Die Strecke Nairobi-Mombasa (Fahrtzeit: 10-15 Stunden) wird von mehreren Linien bedient. In den Westen Kenias gibt es ebenfalls gute Verbindungen, wie etwa mit Easy Coach nach Kisumu an den Viktoriasee.Vorschriften
Wichtige Verkehrsbestimmungen in Kenia: Linksverkehr: In Kenia gilt Linksverkehr. In Kreisverkehren gilt in der Regel Vorrang für den Verkehr, der sich bereits im Kreisverkehr befindet (von rechts kommend). Promillegrenze: Es gilt grundsätzlich eine sehr strenge Promillegrenze von 0,0 ‰ für Fahranfänger und gewerbliche Fahrer sowie eine strikte Null-Toleranz-Praxis bei Polizeikontrollen für Selbstfahrer. Lichtpflicht: Das Einschalten des Abblendlichts ist tagsüber bei schlechten Sichtverhältnissen, Staubentwicklung und auf Fernstraßen dringend empfohlen. Sicherheitsausrüstung: Das Mitführen von zwei zugelassenen Warndreiecken (rot/reflektierend) sowie eines funktionstüchtigen Feuerlöschers ist im Fahrzeug gesetzlich vorgeschrieben. Helmpflicht & Warnwesten: Für Motorradfahrer (Boda-Bodas) und Beifahrer herrscht strikte Helmpflicht; zudem ist das Tragen von reflektierenden Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Handyverbot: Das Telefonieren ohne Freisprechanlage während der Fahrt ist strengstens untersagt. Geschwindigkeitsbegrenzungen (sofern nicht anders beschildert): Innerorts / Bebautes Gebiet: 50 km/h (vor Schulen, Mautstellen und Fußgängerzonen oft auf 30 km/h reduziert). Außerorts / Landstraßen: 100 km/h für normale PKW (für Geländewagen mit Anhänger, Busse und LKW gelten 80 km/h). Nairobi Expressway (Maut-Autobahn): Max. 80 km/h (strikte Radarüberwachung).Pannenhilfsdienst
ADAC-Auslands-Notruf & Partnerclub in Kenia: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern sowie Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlust von Dokumenten und Geld sowie bei medizinischen Notfällen im Ausland. Zentrale ADAC-Notrufnummern (24/7 erreichbar aus dem Ausland): Fahrzeugpannen & Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22 Erkrankungen & medizinische Notfälle: Tel. +49 (89) 76 76 76 Partnerclub in Kenia: Der offizielle FIA-Partnerclub des ADAC in Kenia ist die Automobile Association of Kenya (AA Kenya). Bei lokalen Pannen oder für Auskünfte vor Ort stehen die Zentrale in Nairobi (Upper Hill) sowie zahlreiche regionale Niederlassungen zur Verfügung: Hauptsitz (Nairobi): Renaissance Corporate Park, 8th Floor, Upper Hill, Nairobi Telefon (Zentrale / Hotline): +254 (709) 933 000 oder +254 (709) 933 999 E-Mail: aak@aakenya.co.ke Webseite: www.aakenya.co.keDokumentation
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein mitzuführen.Unterwegs in der Stadt
Nairobi hat ein gut funktionierendes Busnetz. Fahrscheine werden beim Schaffner gekauft. Es verkehren auch Minibusse (Matatu), die jedoch häufig sehr überladen sind. Taxis sind reichlich vorhanden und hauptsächlich in den Straßen um Hotels und touristisch frequentierte Bereiche zu finden. Kenatco ist z.B. ein zuverlässiges Taxiunternehmen. Kenianische Taxis haben keinen Taxameter; der Fahrpreis sollte daher vorab ausgehandelt werden. Die Taxis sind entweder an einem gelben Streifen erkennbar oder sie sind schwarz. Auch Taxis mit Fahrern können gemietet werden, am besten auf Empfehlung eines Hotels oder Reiseunternehmens. Auto-Rikschas oder Tuk-Tuks werden ebenfalls zur Beförderung vermietet.Vor Ort unterwegs mit der Bahn
Kenya Railways ist Kenias staatliche Eisenbahngesellschaft, sie betreibt zweimal täglich den Madaraka Express Train zwischen Nairobi und Mombasa (Fahrtzeit: 5-6 Std.). Die einzige weitere kenianische Eisenbahnlinie ist die Uganda-Bahn, die von Mombasa über Nairobi nach Kampala (Uganda) führt.Unterwegs mit dem Schiff
Fährverkehr besteht u.a. zwischen Mombasa und Likoni sowie zwischen Mokowe und Lamu (überfüllte Fähren). Weitere Einzelheiten von den örtlichen Behörden und Reiseveranstaltern. Man kann auch ein traditionelles kenianisches Segelschiff (dhow) in Mombasa, Malindi und Lamu mieten. Bei dieser Reiseart sollte man ausreichende Wasser- und Lebensmittelvorräte mitnehmen. Ankerplätze gibt es u.a. bei Mtwapa, Kilifi, Mnarani und Lamu. Luxuriöser sind Flusskreuzfahrten auf dem Nil.Nationalitäten
| Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | |
|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | Nein | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Nein | Ja |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja |
| Österreich | Ja | Nein | Ja |
| Deutschland | Ja | Nein | Ja |
Reisepassinformationen
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und über mindestens 1 freie Seite verfügen. Hinweis: Ein vorläufiger Reisepass reicht für die Einreise nicht aus.Anmerkung zum Reisepass
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen. Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.Visainformationen
Einreisebestimmungen & eTA-Pflicht für Kenia: Seit Januar 2024 hat Kenia das traditionelle Visumsystem vollständig auf eine digitale Einreisegenehmigung, die Electronic Travel Authorisation (eTA), umgestellt. Sämtliche ausländischen Staatsangehörigen (einschließlich Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Minderjährigen) benötigen für die Einreise zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken vorab eine genehmigte eTA. Ausnahmen von der eTA-Pflicht: Ausgenommen von der eTA-Pflicht sind lediglich Staatsangehörige der Partnerstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC: Burundi, Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Südsudan, Tansania und Uganda). Zudem wurden Befreiungen für Bürger zahlreicher weiterer afrikanischer Staaten sowie ausgewählter Länder erlassen. Wichtige Hinweise zur Beantragung der eTA: Offizielles Portal: Die Beantragung erfolgt ausschließlich online über das offizielle Portal www.etakenya.go.ke. Alternativ-Websites oder das alte eCitizen-eVisa-Portal sind nicht mehr für Touristenvisa gültig. Fristen & Bearbeitung: Der Antrag sollte idealerweise 2 Wochen, mindestens jedoch 3 Tage vor der Abreise eingereicht werden. Er kann frühestens 3 Monate vor Einreise gestellt werden. Die reguläre Bearbeitungszeit beträgt meist bis zu 3 Werktage. Reisedokumente: Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens eine freie Seite enthalten. Wichtig: Ein vorläufiger Reisepass reicht für die eTA-Beantragung in der Regel nicht aus. Keine Einreisegarantie: Die eTA ist eine reine Flug-/Beförderungserlaubnis. Die finale Entscheidung über die Einreise treffen die Grenzbeamten vor Ort. Gesundheitsformular & Einreisekontrollen: Sofern bei der Einreise Symptome einer Infektions- oder Atemwegserkrankung (z. B. grippale Symptome) vorliegen oder spezielle gesundheitliche Notlagen deklariert werden müssen, ist vorab bzw. bei der Ankunft die International Travelers Health Surveillance Form des kenianischen Gesundheitsministeriums online auszufüllen.Kosten
eTA elektronische Einreisegenehmigung: 32,50 US$ einfache Einreise; 160 US$ mehrfache Einreise. Hinzu kommen Bank- und Bearbeitungsgebühren.Visaarten und Kosten
Gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.Transit
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Rück- oder Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Beantragung der elektronischen Einreisegenehmigung (eTA).Antrag erforderlich
elektronische Einreisegenehmigung eTA: - Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist - aktuelles Passbild / Selfie - Kontaktinformationen - Reise- und Flugpan - Touristen und Besucher: Reservierung der Unterkunft oder private Einladung; Geschäftsreisende: Einladungsschreiben der kenianischen Firma und Kopie der Unternehmenseintragung - Zahlungsmittel wie z.B. Kreditkarte - Bearbeitungsgebühr - ggf. weitere UnterlagenTemporärer Wohnsitz
Anträge an das Einwanderungsamt: The Principal Immigration Officer, PO Box 30191, Nairobi.Bearbeitungsdauer
Bearbeitungsdauer & Antragsfristen: Die reguläre Bearbeitungszeit für die elektronische Einreisegenehmigung (eTA) beträgt in der Regel 3 Werktage. Es wird jedoch dringend empfohlen, den Antrag mindestens 2 Wochen vor der geplanten Reise (sowie frühestens 3 Monate vor Abreise) über das offizielle Portal einzureichen, um Verzögerungen bei der Dokumentenprüfung vorzubeugen. Gebühren & Zahlungsabwicklung: Die Standard-Bearbeitungsgebühr für eine einfache eTA (Standard Single-Entry eTA) beträgt 30 USD (zzgl. geringer Bank-/Kartengebühren, gesamt ca. 34 USD). Die Zahlung erfolgt direkt im Online-Antragsprozess per Kredit- oder Debitkarte. Für sehr kurzfristige Reisen steht zudem eine kostenintensivere Express-Bearbeitung (*Expedited Processing*) zur Verfügung.Nachweis ausreichender Geldmittel
Alle Reisenden müssen bei der Einreise über ein Rück-/Weiterreiseticket und über ausreichende Geldmittel (mind. 500 US$) verfügen.Benötigte Dokumente bei der Einreise
Erforderliche Dokumente bei der Einreise nach Kenia: Ausdruck bzw. digitale Vorweisung der eTA: Bestätigte elektronische Einreisegenehmigung (eTA) in gedruckter Form oder als Datei/App auf dem Mobiltelefon (inkl. QR-Code). Reisedokumente & Nachweise: Gültiger Reisepass (mindestens 6 Monate Restgültigkeit ab Einreisedatum), Nachweis über Rück- oder Weiterreise (z. B. Flugtickets) sowie Bestätigungen der Unterkünfte / Hotelbuchungen. Ausreichende Geldmittel: Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts. Impfnachweis (Gelbfieber): Ein Gelbfieber-Impfnachweis (gelber Impfpass) ist verpflichtend bei der Einreise aus oder einer Transitreise (> 12 Stunden) durch Gelbfieber-Endemiegebiete.Einreise mit Kindern
Einreisebestimmungen für Minderjährige in Kenia: Für Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) gelten eigenständige und strenge Einreisevorschriften: Ausweispapiere: Alle Kinder und Säuglinge benötigst einen eigenen Reisepass (ein Eintrag in den Reisepass der Eltern ist ungültig). Der Pass muss ab dem Einreisedatum noch mindestens 6 Monate gültig sein. eTA-Pflicht: Unabhängig vom Alter (eingeschlossen Säuglinge und Kleinkinder) ist für jede Person eine separate, vorab genehmigte elektronische Einreisegenehmigung (eTA) zwingend erforderlich. Allein reisende Minderjährige: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne ihre Eltern oder nur mit einer erziehungsberechtigten Person bzw. Dritten reisen, müssen eine schriftliche, mehrsprachige Einverständniserklärung (Vollmacht) beider Sorgeberechtigter mitführen. Der Vollmacht sollten Kopien der Pässe der Eltern sowie die Geburtsurkunde des Kindes beigefügt werden. Abweichende Nachnamen: Trägt das Kind einen anderen Nachnamen als der begleitende Erwachsene, wird dringend empfohlen, das Verwandtschaftsverhältnis (z. B. durch eine internationale Geburtsurkunde oder Heiratsurkunde) lückenlos nachzuweisen.Einreise mit Haustieren
Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen: Für die Mitnahme von Haustieren (Hunden und Katzen) nach Kenia sind ein internationaler Impfausweis (Heimtierausweis) mit gültigem Tollwutimpfzertifikat sowie ein amtliches Gesundheitszeugnis erforderlich. Die Tollwutimpfung muss mindestens 30 Tage und darf maximal 12 Monate vor der Einreise verabreicht worden sein. Zusätzliche Anforderungen & Mikrochip: Mikrochip: Das Tier muss eindeutig per Mikrochip (ISO-Standard 11784/11785) gekennzeichnet sein, und die Chipnummer muss in allen Dokumenten vermerkt sein. Einfuhrgenehmigung (Import Permit): Zwingend erforderlich ist eine vorab ausgestellte Einfuhrgenehmigung des kenianischen Landwirtschafts-/Veterinäramtes (Directorate of Veterinary Services), die über die diplomatischen Vertretungen (z. B. die Botschaft der Republik Kenia in Berlin) beantragt werden muss. Antragsmodalitäten: Für den Antrag sind ein formloses Anschreiben (mit persönlichen Daten, Telefonnummer sowie Name und Geschlecht des Tieres), eine Passkopie des Halters, der Impfausweis sowie das tierärztliche Gesundheitszeugnis einzureichen. Die Bearbeitungsgebühr beträgt in der Regel 50 bis 57 EUR pro Tier.Reisepassinformationen
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und über mindestens 1 freie Seite verfügen. Hinweis: Ein vorläufiger Reisepass reicht für die Einreise nicht aus.Visainformationen
Einreisebestimmungen & eTA-Pflicht für Kenia: Seit Januar 2024 hat Kenia das traditionelle Visumsystem vollständig auf eine digitale Einreisegenehmigung, die Electronic Travel Authorisation (eTA), umgestellt. Sämtliche ausländischen Staatsangehörigen (einschließlich Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Minderjährigen) benötigen für die Einreise zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken vorab eine genehmigte eTA. Ausnahmen von der eTA-Pflicht: Ausgenommen von der eTA-Pflicht sind lediglich Staatsangehörige der Partnerstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC: Burundi, Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Südsudan, Tansania und Uganda). Zudem wurden Befreiungen für Bürger zahlreicher weiterer afrikanischer Staaten sowie ausgewählter Länder erlassen. Wichtige Hinweise zur Beantragung der eTA: Offizielles Portal: Die Beantragung erfolgt ausschließlich online über das offizielle Portal www.etakenya.go.ke. Alternativ-Websites oder das alte eCitizen-eVisa-Portal sind nicht mehr für Touristenvisa gültig. Fristen & Bearbeitung: Der Antrag sollte idealerweise 2 Wochen, mindestens jedoch 3 Tage vor der Abreise eingereicht werden. Er kann frühestens 3 Monate vor Einreise gestellt werden. Die reguläre Bearbeitungszeit beträgt meist bis zu 3 Werktage. Reisedokumente: Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens eine freie Seite enthalten. Wichtig: Ein vorläufiger Reisepass reicht für die eTA-Beantragung in der Regel nicht aus. Keine Einreisegarantie: Die eTA ist eine reine Flug-/Beförderungserlaubnis. Die finale Entscheidung über die Einreise treffen die Grenzbeamten vor Ort. Gesundheitsformular & Einreisekontrollen: Sofern bei der Einreise Symptome einer Infektions- oder Atemwegserkrankung (z. B. grippale Symptome) vorliegen oder spezielle gesundheitliche Notlagen deklariert werden müssen, ist vorab bzw. bei der Ankunft die International Travelers Health Surveillance Form des kenianischen Gesundheitsministeriums online auszufüllen.Impfungen
| Besondere Vorsichtsmaßnahmen | ||
|---|---|---|
| Hepatitis A und B | 4 | - |
| Malaria | 3 | - |
| Typhus & Polio | 5 | - |
| Dengue-Fieber | 2 | |
| Gelbfieber | 1 |
Übersicht
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amtes und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. Die East African Flying Doctors (ein fliegender Ärztedienst) bieten eine spezielle Mitgliedschaft für Touristen an, die garantiert, dass man bei Krankheit oder einen Unfall auf Safari diesen Dienst in Anspruch nehmen kann (einschl. Lufttransport). Die medizinische Versorgung in Nairobi und Mombasa entspricht nicht den europäischen Standards. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen.Anmerkungen Impfungen
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben und sich dort weniger als 12 Stunden aufgehalten haben. Eine Auffrischung nach zehn Jahren wird nicht mehr verlangt. Allen Reisenden nach Kenia, die älter als 9 Monate sind, wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen, da Kenia selbst Infektionsgebiet ist. [2] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt besonders an den Küstengebieten vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz und bei Langzeitaufenthalt eine Impfung gegen Dengue-Fieber. [3] Malariaschutz ist ganzjährig im gesamten Land erforderlich. Hohes Malariarisiko besteht im ganzen Land unterhalb von 2.500 m Höhe, in den Regenwaldgebieten, einschließlich der Touristenresorts an der Küste und im Westen von Kenia sowie während der Regenzeit von März bis Juni und von Oktober bis Dezember. Die Hauptstadt Nairobi sowie Gebiete über 2500 m sind malariafrei. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparium (Malaria tropica) tritt zu 99 % auf. Eine Vorbeugung mit Medikamenten wird für die Reiseregionen unterhalb von 2.500 m Höhe einschließlich der Städten empfohlen. [4] Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. [5] Eine Impfung gegen Poliomyelitis wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalt auch gegen Typhus. [6] Örtliche Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis (so genannte "epidemischen Hirnhautentzündung") wurden in der Vergangenheit aus dem Nordwesten der Rift-Valley-Provinz mit Schwerpunkt im West Pokot-Distrikt unmittelbar an der ugandischen Grenze gemeldet. Wie Uganda gehört auch Kenia zum endemischen Meningitis-Gürtel, in dem besonders während extremer Trockenheit mit einem höheren Krankheitsaufkommen gerechnet werden muss. Für Risiko-Reisende bzw. bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt wird eine ACWY-Impfung empfohlen. [7] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.Essen und Trinken
Das größte Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Verzehr größerer Mengen von Mais sind in der Zentralprovinz zahlreiche Einwohner erkrankt, einige verstorben. Das Gift Aflatoxin, das beim Erhitzen nicht zerstört wird, stammt aus Schimmelpilzen, die sich unter ungünstigen Bedingungen auf dem Getreide bilden. In der Region, in der sich mehrere Nationalparks befinden, sollte vorübergehend auf Maisgerichte verzichtet werden. Auch auf einen konsequenten Insektenschutz sollte geachtet werden, um Infektionskrankheiten und Durchfälle zu vermeiden. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Landesweit und insbesondere in den Distrikten Homa Bay, Isiolo, Kisumu, Koibatek, Migori, Rachuonyo, Siaya und Suba besteht ein erhöhtes Cholera-Erkrankungsrisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Die Infektionsgefahr von Touristen gilt als sehr gering. Eine Impfung ist in der Regel nicht erforderlich. Die sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygiene ist stets empfohlenAndere Risiken
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden. Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen (Victoriasee!) landesweit vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar und ggf. ratsam. Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen. Fleckfieber tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden. HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose sowie die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommen in den halbtrockenen Gebieten im Norden und Osten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Es besteht im Westen, vor allem im Lambabwe-Tal die Infektionsgefahr mit der Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Es werden sorgfältige Insektenschutzmaßnahmen empfohlen. Landesweit und ganzjährig besteht die Gefahr des Zeckenbiss-Fiebers. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Tuberkulose kommt landesweit vor. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion.Währung
1 Kenia-Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: KSh, KES (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 500, 200, 100 und 50 KSh im Umlauf; Münzen im Wert von 20, 10, 5 und 1 KSh. Es gibt auch eine 40-Schilling-Münze, die allerdings selten vorkommt. Achtung: Die Banknoten im Wert von 1.000 Kenia-Schilling wurden zum 1. Oktober 2019 aus dem Umlauf genommen. Sie verloren zu diesem Datum ihren Wert und können bei den Banken nicht umgetauscht werden.Kreditkarten
American Express, Mastercard, Diners Club und Visa werden in Hotels, Reisebüros, von Veranstaltern von Safaritouren und in Restaurants häufig angenommen. An zahlreichen Bankautomaten, die in Städten zunehmend auch an Tankstellen zu finden sind, kann man Bargeld mit Kreditkarte (vor allem mit Visa) abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.Geldautomaten
Bankkarten Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol in Kenia genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Geldautomaten befinden sich in allen größeren Städten, zunehmend auch an Tankstellen. Das Tageslimit für Abhebungen liegt derzeit bei 40.000 KSh. Zur bargeldlosen Bezahlung in Geschäften ist die Bankkundenkarte nicht geeignet. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben. Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck. Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.Reiseschecks
Reiseschecks werden in der Regel in Kenia nicht akzeptiert.Öffnungszeiten der Bank
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Einige Banken haben auch samstags von 09.00-11.00 Uhr geöffnet. Viele Niederlassungen haben inzwischen Geldautomaten, die rund um die Uhr zugänglich sind. Nationale und internationale Banken haben Niederlassungen in den meisten größeren Städten.Devisenbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und der Landeswährung ist ab einem Gegenwert von 10.000 US$ deklarationspflichtig.Währungen
| Währungskürzel | Symbol | Wechselkurse (ohne Gewähr) |
|---|---|---|
| KES | KSh |
Überblick
Kisuaheli und Englisch; daneben werden über 30 afrikanische Sprachen gesprochen, u. a. Kikuyu, Luo und Massai.01.01.2026 Neujahr
20.03.2026 Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
03.04.2026 Karfreitag
06.04.2026 Ostermontag
01.05.2026 Tag der Arbeit
27.05.2026 Eid al-Adha (Opferfest)
01.06.2026 Madaraka-Tag
20.10.2026 Mashujaa-Tag
12.12.2026 Unabhängigkeitstag
25.12.2026 Weihnachten
26.12.2026 Weihnachten
(a) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
(b) Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauf folgenden Montag begangen.
Überblick
Folgende Artikel können zollfrei nach Kenia eingeführt werden (Personen ab 18 J.): 250 g Tabakprodukte (Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Tabak, Schnupftabak); 1 l Spirituosen oder 2 l Wein; 0,5 l Parfüm und Eau de Toilette (in der Gesamtmenge darf Parfüm nicht mehr als ein Viertel ausmachen). Geschenke und persönliche Gegenstände, die den Gegenwert von 500 US$ nicht übersteigen dürfen. Wertvolle elektronische Geräte müssen deklariert werden. Wertgegenstände und Waren, die nicht genehmigungsfrei sind, müssen deklariert werden, wie zum Beispiel Drohnen. Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.Verbotene Importe
Falschgeld, Betäubungsmittel, Tränengas, gebrauchte Reifen, Waffen und Munition (nur mit polizeilicher Genehmigung), CS-Gas und Pfefferspray, Drogen, pornografisches Material, Spielzeugwaffen und unechte Waffen, Obst, Pflanzen und Pflanzensamen, Streichhölzer, die weißen Phosphor enthalten; destillierte Getränke, die gesundheitsschädliche Öle und Chemikalien enthalten; Seifen und Kosmetikartikel, die Quecksilber enthalten; Artikel aus Plastik, die kleiner als 30 Mikrometer sind, sowie Verpackung aus Plastik wie Plastiktüten und -folie. Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.Verbotene Exporte
Gold, Diamanten. Die Ausfuhr von Tierhäuten und anderen Jagdtrophäen ist ohne Genehmigung der kenianischen Regierungsbehörde verboten. Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten. Zollbestimmungen & Einfuhrvorschriften: Für die Ein- und Ausfuhr von Waren nach Kenia gelten strenge Bestimmungen. Die Einfuhr von Devisen ist uneingeschränkt möglich, Beträge im Gegenwert von mehr als 10.000 USD müssen jedoch bei der Einreise deklariert werden. Streng verboten ist die Ausfuhr von geschützten Tier- und Pflanzenprodukten (u. a. Elfenbein, Korallen, Tierfelle), zudem gilt ein absolutes Verbot für Plastiktüten jeglicher Art im gesamten Land. Weitere aktuelle Informationen sowie Bestimmungen zu erlaubten Freimengen für Alkohol, Tabak und persönliches Gepäck sind direkt beim kenianischen Zoll (Kenya Revenue Authority - KRA) erhältlich.Eigerstrasse 2
Bern
Switzerland
+41 (0)31 371 05 92.
https://kenyaembassy-bern.ch
Botschaft der Republik Kenia
Honorarkonsulat in Linz.
Donau-City-Strasse 6, Andromeda Tower, 16th Floor
Wien
Austria
+43 (1) 712 39 19.
http://www.kenyaembassyvienna.at
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 10.00-12.30 Uhr.
Botschaft der Republik Kenia
Honorarkonsulat in Hamburg.
Markgrafenstraße 63
Berlin
Germany
+49 (0)30 25 92 66 0.
http://www.kenyaembassyberlin.de
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 13.30-16.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr, Mi 14.00-16.00 Uhr.
Geschäftsetikette
Leichte Anzüge sind für alle Anlässe angebracht. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Englisch ist die offizielle Geschäftssprache.Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.30 Uhr. In Mombasa öffnen und schließen die Büros i. Allg. eine halbe Stunde früher.Geschäftskontakte
Geschäftskontakte
Geschäftskontakte
Telefon
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl von Kenia ist 00254. Öffentliche Telefonzellen stehen in Kenia nicht mehr zur Verfügung.Mobiltelefon
4G- und in den Großstädten 5G-Mobilfunknetz. Der Sende- und Empfangsbereich umfasst von entlegenen Gebieten im Nordosten des Landes abgesehen ganz Kenia. Das Mobilfunknetz deckt am besten den Süden des Landes von der Grenze im Westen bis zur Küste ab. Netzbetreiber sind u.a. Telkom, Airtel und Safaricom. Internationale Roaming-Verträge bestehen. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer kenianischen Prepaid-SIM-Karte.Internet
In Mombasa, in Nairobi und in anderen größeren Städten gibt es Internetcafés. WLAN steht in größeren Städten, in Hotels und in Luxusjagdhütten zur Verfügung.Post
Briefkästen sind rot. Briefmarken sind außer auf Postämtern auch bei Schreibwarenhändlern, in Souvenirgeschäften und in Hotels erhältlich. Postsendungen nach Europa sind bis zu vier Tage unterwegs, die Beförderung ist im Allgemeinen zuverlässig. Die Postämter sind Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr sowie Sa 09.00-12.00 Uhr geöffnet.Radio
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich in Kenia in einigen Regionen über das Internet empfangen.Samburu-Nationalreservat
Dieser wüstenähnliche Park liegt zwischen Nairobi und dem Turkana-See. Hier kann man die seltenen Oryx-Antilopen, Gerenuks, netzförmig gemusterte Giraffen und Grevys-Zebras sehen. Strauße und Elefanten sind in der freien Wildbahn leicht zu ersichten. In der Samburu Lodge und der River Lodge im Nationalpark können Besucher von der Bar aus durch Köder angelockte Leoparden beobachten.
Malindi und Umgebung
Malindi liegt 125 km nördlich von Mombasa und ist der älteste Urlaubsorte Kenias. Entlang der Küste liegen die Malindi- und Watamu-Wasserschutzgebiete, in denen man die Unterwasserwelt der Korallenriffe vom Glasbodenboot aus beobachten kann. Tauchen ist hier ebenfalls beliebt. In der Nähe von Watamu liegt eine Ruinenstadt aus dem 13. Jahrhundert. Das kleine Dorf Mambui, nördlich von Malindi, ist ebenfalls einen Ausflug wert.
Die Insel Lamu liegt 200 km nördlich von Malindi und lockt mit feinsandigen Palmenstränden, an denen malerische Dhaus vorbeisegeln, und einer faszinierenden Inselstadt. Die engen Gassen sind nur mit Eseln oder Handwagen passierbar; auf der Insel ist kein motorisierter Verkehr gestattet. Bei einem Stadtbummel stößt man auf Basare, Moscheen und arabische Häuser mit geschnitzten Holztüren. In der Mwango Road steht auch ein Hindutempel. Angelfahrten auf Dhaus werden angeboten; mit den Bootseigentümern kann man Tagesausflüge zu den ca. 600 Jahre alten Ruinen auf den nahe gelegenen Inseln Pate und Manda machen.
Nakuru-See-Nationalpark
Nakuru liegt im Rift Valley, ca. 230 km westlich von Nairobi. Die geschäftige Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt der Region und die viertgrößte Stadt Kenias, aber so staubig und trocken, dass Touristen meist nur auf der Durchreise hier kurz Halt machen. Schön ist der nahe gelegene Nakuru-See-Nationalpark, von dem gesagt wird, dass er einst 50% der rosa Flamingos der ganzen Welt beheimatete. In der Nähe erhebt sich der Menengai Crater, ein erloschener Vulkan. 50 km nördlich von Nakuru erreicht man über eine relativ gute Straße den Baringo-See. Er ist kleiner als der Nakuru-See, der Artenreichtum der Vogelwelt ist jedoch genauso eindrucksvoll. Auf der »Halbmondinsel« (Crescent Island) in der Mitte des Sees gibt es einen Zeltplatz und man kann Boote mieten.
Nairobi
Nairobi ist als »grüne Stadt an der Sonne« bekannt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht. Nairobi wirkt sehr gepflegt, trotzdem ist die Kriminalität wie in anderen Hauptstädten hoch und als Ortsfremder sollte man manche Viertel vor allem nachts meiden. Manche Besucher empfehlen sogar, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten. Die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig: die Palette reicht von Einkaufszentren im amerikanischen Stil bis hin zu afrikanischen Märkten mit Holzbuden. Groß ist auch das Angebot an Restaurants und Nachtklubs. Zu den Sehenswürdigkeiten in und um Nairobi gehören das Kulturzentrum Bomas of Kenya etwas außerhalb des Stadtzentrums, wo u. a. Tanzaufführungen stattfinden; das Kenya National Museum mit einer Völkerkundeabteilung und der Snake Park (Schlangenpark) gegenüber dem Museum, in dem man Bekanntschaft mit fast allen ostafrikanischen Schlangenarten machen kann.
Nationalparks
Der Artenreichtum ihrer Tier- und Pflanzenwelt hat Kenias Nationalparks in aller Welt berühmt gemacht.
Ca. 10% der Fläche des Landes besteht aus Nationalparks. In den 40 Nationalparks und Nationalreservaten sind alle verschiedenen Lebensräume vertreten: von Wüste über Bergwald bis hin zu Wasserschutzgebieten am Indischen Ozean. Die Tourismuseinrichtungen sind außerordentlich gut. Es gibt zahlreiche organisierte Safaris, aber man kann auch Fahrzeuge und die entsprechende Ausrüstung mieten. Immer beliebter werden Ballonflüge, die die Möglichkeit bieten, die Wildtiere aus der Vogelperspektive zu beobachten; vor allem im Masai-Mara-Nationalreservat empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen. Alle Nationalparks (ausgenommen Masai-Mara-Nationalreservat und Samburu-Wildpark) stehen unter der Verwaltung von Kenya Wildlife Service. Hinweis: Der Eintritt für die Nationalparks muss online über die Plattform eCitizen bezahlt werden.
Mount-Elgon-Nationalpark
Kisumu ist ein Handelszentrum am Victoria-See. Von hier aus kann man den Mount-Elgon-Nationalpark besuchen.
Mombasa
Nairobi-Nationalpark
Der Nairobi-Nationalpark liegt nur 8 km außerhalb der Stadt. Der älteste Nationalpark Kenias sieht noch heute wie auf alten Fotografien aus - ursprüngliches, welliges Weideland, auf dem außer Elefanten alle ostafrikanischen Wildtiere der Ebene grasen. Das Hilton-Hotel organisiert Touren. Der Naivasha-See liegt eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Die Aussicht von hier ist einmalig: Vogelfreunde kommen bei der großen Anzahl von Vögeln und dem Artenreichtum auf ihre Kosten. Es bieten sich auch gute Gelegenheiten zum Felsenklettern.
Turkana-See
Am Turkana-See im Norden Kenias liegen mehrere Naturschutzgebiete. In diesem See, der sich mehrere hundert Kilometer durch weitgehend unbewohnte Wüste erstreckt, gibt es einige nur hier vorkommende Fischarten und Wasserpflanzen. Manche Urlauber kommen vor allem zum Fischen hierher. Am Ostufer hat man für Angeltouristen mehrere Lodges errichtet. Trotz des unwirtlichen Klimas trifft man hier viele der bekannteren Tierarten Kenias an. Im See liegen zwei große vulkanische Inseln. Der mit Wasser gefüllte Krater der südlichen Insel beheimatet außergewöhnlich große Krokodile.
Tsavo-Nationalpark
Der Tsavo-Nationalpark besteht aus einem Ost- und einem Westteil und ist mit insgesamt 21.000 qkm der größte Park Kenias. Der größte Teil des Landes ist offene Savanne und Buschland, das von Elefanten, Büffeln, Löwen, Antilopen, Gazellen, Giraffen und Zebras bevölkert ist. Bei Mzima Springs im Westen des Parks kann man Krokodile und Flusspferde sehen.
Mount-Kenya-Nationalpark
Der Äquator führt durch den 600 qkm großen Mount-Kenya-Nationalpark, der aus Wald, nacktem Fels und Schneefeldern auf den Berggipfeln besteht. Das Schutzgebiet beginnt in 1800 m Höhe und steigt auf über 5000 m an. Der Aufstieg ist sehr schön, professionelle Ausrüstung ist nicht erforderlich; man sollte sich jedoch genügend Zeit nehmen, um Höhenkrankheit zu vermeiden. Es ist ratsam, die Tour in Begleitung eines Führers anzutreten. Unterwegs kann man in Berghütten übernachten. Warme Kleidung, einen Schlafsack und Nahrungsmittel muss man selbst mitbringen. Der Berg ist einer der letzten Jagdgründe des schwarzen Leoparden und der Lebensraum des seltenen schwarz-weißen Colobus-Affen. Nanyuki ist eine kleine Stadt an der Westseite des Mount Kenya und einer der Ausgangspunkte für Bergsteiger.
Meru-Nationalpark
Der Meru-Nationalpark, 280 km von Nairobi entfernt, erstreckt sich über eine Fläche von 870 qkm. Hier leben Elefanten, Nilpferde, Giraffen, Zebras, Gazellen, Kudus und Oryx-Antilopen. Außerdem beheimatet er über 400 Vogelarten. Dieser Park ist einer der wilderen und ursprünglicheren Naturschutzgebiete.
Masai-Mara-Nationalreservat
Das Masai-Mara-Nationalreservat liegt 390 km von Nairobi entfernt im äußersten Südwesten des Landes. Die weite Ebene, wird einmal im Jahr von riesigen Herden von Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen überquert, die von der Serengeti des Nachbarstaates Tansania aus gen Norden ziehen. Die Tiere werden oft von Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen verfolgt. Erschöpft sammeln sie sich an einer Stelle des Mara-Flusses, wo sie in langen Reihen auf die Überquerung warten. Das Schauspiel kann am besten von Heißluftballons aus beobachtet werden. Im Masai-Mara-Nationalpark gibt es mehrere Camps.
Amboseli-Nationalpark
Der Amboseli-Nationalpark ist für Kenias Verhältnisse mit seinen knapp 400 qkm beinahe klein und liegt an der Grenze zu Tansania, 220 km von Nairobi entfernt. Die schöne Aussicht auf den schneebedeckten Kilimanjaro, Afrikas höchsten Berg, zieht viele Besucher an. Der Park besteht aus Savannenlandschaft und Sumpfgebieten und ist vor allem für seine Elefantenpopulation bekannt. Außerdem gibt es mehr als 600 verschiedene Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten. Es werden unter anderem auch Vorträge angeboten, in denen man etwas über die Kultur der Massai erfahren kann.
Aberdare-Nationalpark
Der Aberdare-Nationalpark umfasst eine dicht bewaldete Bergkette, die nahe beim Mount Kenia liegt und bis auf 4000 m Höhe ansteigt. Hier leben Elefanten, Nashörner, seltene Waldantilopen wie Bongo- und Dik-Dik-Antilopen, Leoparde, Löwen und verschiedene Affenarten. Die meisten Besucher ziehen es vor, das Wild von den beiden erhöhten Lodges aus zu beobachten (Treetops und The Ark), die eine bei Nacht beleuchtete Schneise überblicken. Im Nebel der höheren Hänge wachsen üppige Bergpflanzen. Es gibt zahlreiche Wasserfälle, der größte ist der 300 m hohe Guru-Wasserfall.
Überblick
In der Bishara Street in Nairobi und in Mombasa sowie auf den Märkten kann man Khanga-, Kitenge- und Kikoi-Kleidung kaufen. In einer besonders guten Kooperative in Machakos sind naturgefärbte Kiondos-Taschen mit starken Lederriemen erhältlich. Schöne Souvenirs sind auch Holzschnitzereien, Batikarbeiten, Perlenschmuck und Steinarbeiten. Der Verkauf von Souvenirs aus Wildhäuten (einschl. Reptilienhäuten und Fellen) ist verboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.Einleitung
In den meisten Hotels in Nairobi und den Urlaubsorten gibt es abends Tanzveranstaltungen mit Live-Musik oder Diskotheken. Man findet auch einige afrikanische Nachtklubs. Nairobi bietet eine große Auswahl an Kinos, die amerikanische und europäische Filme zeigen.Übersicht
Einheimisches Rind-, Huhn-, Lamm- und Schweinefleisch ist außerordentlich gut. Je nach Jahreszeit werden auch Forellen, Nilbarsche, Hummer, Garnelen oder Mombasa-Austern angeboten. Einige Lodges der Wildparks servieren Wild, einschl. Büffelsteak, das in einheimischem Likör mariniert und mit Beeren und oft mit wildem Honig und Sahne garniert wird. Hauptnahrungsmittel der meisten Kenianer sind Mais, auch Maismehl, und Bohnen. In den kleinen Hotelis sind Chai (Tee, der mit Milch und Zucker gekocht wird) und Mandazi (Fettgebackenes) sehr beliebt. In Nairobi und Mombasa findet man eine große Auswahl an Restaurants, in den kleineren Städten gibt es Restaurants vor allem in den Hotels. Getränke: Einheimisches Bier (Tusker und White Cap) und in Flaschen abgefülltes Sodawasser kann man im ganzen Land kaufen. Kenya Cane (Zuckerrohrschnaps) und Kenya Gold (ein Kaffeelikör) sind weitere alkoholische Spezialitäten. Das traditionelle Bier Uki wird mit Honig gebraut.Hotels
Unterkünfte in Kenia: Von luxuriösen Internationalen Hotelketten und exklusiven Safari-Lodges bis hin zu charmanten Gästehäusern und Strandresorts bietet Kenia ein breites Spektrum an Unterkünften für jeden Anspruch und Geldbeutel. Hotels in Städten & an der Küste: Stadthotels & Business-Unterkünfte: In Metropolen wie Nairobi und Mombasa sowie in größeren Zentren wie Kisumu oder Nakuru entsprechen viele Hotels internationalem Spitzenstandard. Das Angebot reicht von modernen Business-Hotels und Boutique-Unterkünften bis hin zu preiswerteren Gästehäusern. Strandresorts an der Küste: Entlang des Indischen Ozeans – insbesondere in Diani Beach, Watamu, Malindi und an der Nordküste von Mombasa – dominieren Strandresorts, Bungalowanlagen und kleinere Hotels, die Erholung mit Wassersport und Strandurlaub verbinden. Zahlungshinweise: Hotelrechnungen in gehobenen touristischen Einrichtungen müssen international üblich meist in harter Fremdwährung (USD, EUR) oder per internationaler Kredit-/Debitkarte beglichen werden. Safari-Unterkünfte & Lodges: Lodges & Tented Camps: Safari-Unterkünfte in Nationalparks (z. B. Masai Mara, Amboseli, Tsavo) und privaten Wildschutzgebieten (*Conservancies*) sind das Herzstück einer Kenia-Reise. Sie reichen von komfortablen Mittelklasse-Camps bis hin zu exklusiven Luxus-Zeltcamps mit All-inclusive-Verpflegung, eigenem Ranger und geführten *Game Drives*. Frühzeitige Buchung: Da Unterkünfte in Nationalparks oft stark limitiert und in den Hauptreisezeiten (Besonders während der Großen Gnu-Wanderung von Juli bis Oktober) sehr gefragt sind, ist eine rechtzeitige Buchung (oft viele Monate im Voraus) dringend angeraten. Klassifizierung & offizielle Verbände: Die offizielle Klassifizierung der Unterkünfte erfolgt nach strengen Richtlinien zu Komfort, Service, sanitären Anlagen und Sicherheit. Weitere Informationen und Verzeichnisse offizieller Betriebe bietet der Branchenverband Kenya Association of Hotelkeepers & Caterers (KAHC) mit Sitz in Nairobi (www.kahc.co.ke).Camping
Zelten & Camping in Kenia: Camping ist bei abenteuerlustigen Reisenden sehr beliebt, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten. Entgegen veralteter Annahmen ist das freie Zelten in der Natur (*Wild Camping*) strengstens abzuraten und in Nationalparks sowie Naturschutzgebieten strikt verboten. Offizielle Campingplätze & Safari-Camps: Public Campsites: Viele Nationalparks und Reservate (wie Masai Mara, Amboseli oder Tsavo) verfügen über offizielle, meist eingezäunte öffentliche Campingplätze mit grundlegenden Einrichtungen wie Sanitäranlagen, Wasserstellen und Feuerstellen. Private Conservancies & Luxury Tented Camps: In privaten Schutzgebieten und auf privaten Farmen oder Ländereien gibt es exzellent ausgestattete Luxus-Zeltcamps. Diese bieten komfortable Betten, feste Plattformen und oft einen direkten Blick auf die Tierwelt. Geführte Touren: Reisende sollten für Camping-Safaris am besten lizenzierte Reiseveranstalter nutzen, die die nötigen Permits besorgen, Ausrüstung stellen und über lokales Know-how verfügen. Sicherheit, Tierwelt & Regionale Risiken: Wilde Tiere: Da die meisten Campingplätze und Camps nicht komplett raubtiersicher eingezäunt sind, streifende Elefanten, Löwen oder Hyänen in den Parks keine Seltenheit sind. Sicherheitsanweisungen der Ranger (z. B. nachts das Zelt nicht verlassen, keine Lebensmittel im Zelt lagern) sind unbedingt zu befolgen. Sicherheitslage im Norden: Historische Warnungen vor bewaffneten Banditen (sogenannten *Shiftas*) betreffen vor allem nach wie vor sehr abgelegene Regionen im äußersten Norden und an grenznahen Gebieten (z. B. Grenze zu Somalia). Von ungesicherten Camping-Abenteuern in diesen Zonen ist dringend abzuraten. Ausstattung & Witterung: Die Ausstattung auf den Plätzen variiert stark. Selbstversorger müssen bestens ausgerüstet sein (robuste Zelte, ausreichend Trinkwasser, Kocher). Zudem ist zu beachten, dass es in höher gelegenen Regionen (wie dem Rift Valley oder rund um den Mount Kenya) nachts stark abkühlen kann, weshalb warme Kleidung und Schlafsäcke unverzichtbar sind.Andere Unterkunftsmöglichkeiten
In allen größeren Städten. Nähere Informationen vom Jugendherbergsverband: Kenya Youth Hostels Association, Ralgh Bunche Road, PO Box 48661, Nairobi. Tel: (02) 72 17 65. (Internet: http://www.yhak.org/)Religion
Protestanten (45%), Katholiken (33%), Muslime (10%), Naturreligionen (10%) sowie Minderheiten von Juden und Hindus.Soziale Verhaltensregeln
Westeuropäische Bräuche spiegeln im ganzen Land den britischen Einfluss wider. Kenianer sind im Allgemeinen sehr freundlich. Kleidung ist zwanglos, und Alltagskleidung wird außer bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen überall akzeptiert. Rauchen: Landesweit besteht ein öffentliches Rauchverbot. Trinkgeld: Falls kein Bedienungsgeld verlangt wird, sind 10-15 % angemessen. Plastiktüten: Der Besitz von Plastiktüten wird mit einer hohen Geldbuße und möglicherweise mit einer Haftstrafe geahndet.Beste Reisezeit
Die Küstengebiete sind tropisch mit kühlenden Monsunwinden. In den Niederungen ist es heiß und zumeist trocken, im Hochland eher gemäßigt mit vier Jahreszeiten. Nairobi hat wegen seiner Höhenlage das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Am Victoria-See sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es z. T. starke Regenfälle.