Kolumbiens Süden: Unterwegs mit Marcel Perret

Natur, Kultur und Tierparadies Lianos

Unser Wanderleiter Marcel Perret hat die Reise in den Süden Kolumbiens im Februar 2026 rekognosziert. Im Interview erzählt er, was diese Reise so besonders macht und worauf sich unsere IMBACH-Gäste freuen dürfen.

09. Juni 2026

Was hat Dich persönlich an dieser neuen Reise am meisten begeistert?
Die neue Reise bietet sehr viel Naturerlebnisse und Begegnung mit der indigenen Kultur und lokalen Bevölkerung. Mich begeistert die Vielfalt der Reise, sowohl die koloniale Kultur von Villa de Leyva, wie auch der Urwald rund um Mocoa aber auch die Weiten der Llanos mit den spektakulären Sonnenuntergängen.

Für wen ist diese Wanderreise besonders geeignet?
Die Reise eignet sich insbesondere für Gäste, die schon mal in Kolumbien waren und die typischen touristischen Orte und Städte schon kennen. Sie eignet sich insbesondere für Repeaters, aber auch für neue Gäste, die ein Naturerlebnis erleben wollen.

Welche landschaftlichen Höhepunkte erwarten die Gäste unterwegs
Landschaftlich starten wir mit einem Ausflug nach Villa de Leyva, ein kleines Kolonialstädtchen in den Anden mit tollen Ausflugsmöglichkeiten. Sehr Eindrücklich sind die Wanderungen im Urwald rund um Mocoa mit dem Höhepunkt am «Ende der Welt». Der Blick oben am fast 100 Meter hohen Plateau über dem nicht endend wollenden Grün des Urwaldes neben dem tosenden Wasserfall ist ein einmaliges Erlebnis. Ein anderes Erlebnis sind die Weiten der Llanos Orientales mit den spektakulären Sonnenuntergängen über der Savanne.

Gibt es einen besonderen Moment oder Ort auf der Reise, der Dir unvergesslich geblieben ist?
Ja, sowohl die Wanderungen im Urwald wie auch die «Safaris» im Jeep oder mit dem Pferd frühmorgens in den Savannen den Llanos sind unvergesslich.

Welche kulturellen Begegnungen oder lokalen Besonderheiten erleben die Teilnehmenden?Zuerst das Ambiente der kolonialen Kultur der Spanier in Villa de Leyva und der indigenen Bevölkerung der Anden. Dann als Schwerpunkt das Neujahrsfest der Tieflandindianer in Mocoa. Ein buntes - nicht touristisches - Fest mit Umzug und viel Musik. Dann die berühmten Ausgrabungen einer längst ausgestorbenen indigenen Kultur in San Agustin. Zuletzt dann die Cowboy Kultur in den Llanos. Sie reiten Barfuss auf ihren Pferden und treiben die grossen Rinderherden, abends spielen sie am Lagerfeuer die typischen llanero Lieder. Ein Erlebnis, das unter die Haut geht.

Was dürfen unsere Gäste kulinarisch erwarten?
Vielseitiges Essen, welches je nach Region anders ist. In den ländlichen Gebieten manchmal einfach, aber sehr schmackhaft. In den Llanos vor allem am offenen Feuer gebratenes Fleisch. Ist allerdings keine Reise für 100% Vegetarier und für Veganer nicht zu empfehlen.

Welche Überraschungen hält die Reise bereit, mit denen man nicht unbedingt rechnet?Das werden sehr viele sein. Vor allem die Freundlichkeit der Leute, die tollen Naturerlebnisse, die je nach Wetter ganz unterschiedlich sein können. Ein starker Tropenregen kann ebenso beeindruckend sein wie ein Sonnenuntergang.

Wie anspruchsvoll sind die Wanderungen?
Es ist keine anspruchsvolle Wanderreise, ausser die Wanderung ans Ende der Welt. Dort werden wir für «Wenigwanderer» eine leichtere Alternative anbieten. Anspruchsvoll ist weniger die länge der Wanderungen, mehr das im Urwald  herrschende feuchtheisse Klima.

Was macht gerade diese Jahreszeit ideal für die Reise?
Im Februar hat es in Kolumbien in der Regel ein trockenes und angenehmes Klima. Die Sonne scheint täglich, auch wenn es in den Tropen auch fast täglich kurz regnet. Meist jedoch geben Abend oder in der Nacht.

Welche kleinen Details machen diese Reise besonders komfortabel oder angenehm?
Wir haben sehr schöne Hotels und bequeme Busse für den lokalen Transport. Inlandflüge ermöglichen es auf Langstrecken-Busreisen zu verzichten und wir erreichen die unterschiedlichen Region komfortabel und schnell,

Welche Emotionen nehmen die Gäste Deiner Meinung nach am Ende der Reise mit nach Hause?
Sie werden sehr viele positive Eindrücke haben und sich ev. sogar in das Land und die Leute «verlieben». Sicher wird der Eindruck viel positiver sein, als was sie vor der Reise von Kolumbien gedacht haben.

Warum würdest Du diese Reise selbst sofort wieder machen?
Ich bin immer gerne in Kolumbien, aber diese Reise verbindet sehr unterschiedliche Regionen und Kulturen und weckt den Abenteuergeist in mir.

Die grandiose Natur und die Vielseitigkeit von Anden, Urwald, Savanne und am Schluss noch Cartagena an der Karibik sind einfach einzigartig und in einer unvergesslichen Reise kombiniert.

Aktuelle Reiseangebote:

Weiterempfehlen