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Faszinierendes Königreich

Bhutan

  • Kleingruppe
  • Beeindruckende buddhistische Tempelanlagen
  • Unberührte, ursprüngliche Dörfer und Landschaften

Die ursprünglichen Dörfer und Klöster liegen verstreut im dünn besiedelten Königreich und sind oft nur zu Fuss erreichbar. Die spannenden Begegnungen mit alten Traditionen, buddhistischen Tempelanlagen und liebenswürdigen Menschen mit deren faszinierenden Kultur hinterlassen nachhaltige Eindrücke!

Teilnehmerzahl min. 6 Pers. / max. 14 Pers.

Anforderungsprofil:

12 Tage ab CHF 6'265.–
  • Wandern, Kultur & Begegnungen

Abreisedaten:

10.05. – 21.05.21Mo - FrCHF 6'265.–
Buchungscode: wabhut
1. Tag: Zürich–Delhi
Direktflug mit SWISS und Übernachtung im Hotel in Delhi.
2. Tag: Delhi–Paro
Eindrücklicher Flug nach Paro. Am Nachmittag erste kurze Wanderung im fruchtbaren Paro-Tal.
3. Tag: Thimpu und der Königsweg
Am Vormittag Wanderung oberhalb von Paro mit ersten Eindrücken des Reis- und Gemüseanbaus in Bhutan. Fahrt in die Hauptstadt Thimphu. Am Nachmittag Wanderung auf dem sogenannten Königsweg, welcher schöne Ausblicke auf das Thimphu-Tal bietet. Wanderzeit ca. 3 h.
4. Tag: Tempel von Phajoding
Bei gutem Wetter Sicht bereits von der Hauptstadt aus auf die im 13. Jahrhundert erbaute Tempelanlage Phajoding. Sie liegt auf 3700 m ü.M. Einfaches Mittagessen von Mönchen gekocht. Wanderzeit ca. 5 h / ↑ 800 m ↓
5. Tag: Lungchutse Hike
Die Wanderung beginnt auf 3000 m ü.M. und führt durch einen märchenhaften Wald zu einem Gebirgskloster mit grandioser Aussicht. Wanderzeit ca. 4 h / ↑ 450 m ↓
6. Tag: Khamsun-Tal
Aufstieg auf einen Hügel zu einer prächtigen Stupa und idyllische Wanderung entlang von Reisfeldern durch das weite Khamsum-Flusstal zur berühmten Klosteranlage von Punakha. Wanderzeit ca. 3 h.
7. Tag: Von Punakha nach Paro
Entspannter Tag. Fahrt nach Paro und Besichtigung des ältesten Tempels Bhutans, dem Kichhu Lakhand aus dem 8. Jahrhundert. Zeit für einen ausgiebigen Souvenir-Bummel. Bhutan ist bekannt für seine religiösen Gegenstände und handgefertigten Textilien.
8. Tag: Chelela-Pass
Kurvige Fahrt auf den 3900 m ü.M. gelegenen Chelela-Pass. Von dort abwechslungsreiche Wanderung durch Gebirgslandschaften und über Yakweiden mit herrlichen Ausblicken auf die verschneiten Gipfel. Nach einer Stunde Abstieg Ankunft bei einem Nonnenkloster. Wanderzeit ca. 5 h / 330 m ↑ 800 m ↓
9. Tag: Bumdrak Hike ins Gebirgscamp
2-stündige Aufstieg zu Bergweiden mit unzähligen Gebetsfahnen. Weiterer Aufstieg zum Kloster Bumdrak, das an eine Felswand gebaut wurde. Von hier bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf das Tal von Paro und die entfernten Gipfel des Himalayas. Übernachtung in einem komfortablen Gebirgscamp auf 3800 m ü.M. Wanderzeit ca. 5 h / 950 m ↑
10. Tag: Tigernest
Ein Highlight: das Tigernest-Kloster, eingebettet in einen 900 Meter hohen Felsen, ist ein heiliger Ort der Buddhisten. Wanderzeit ca. 4 h / 1500 m ↓
11. Tag: Rückflug Paro–Zürich
Flug nach Delhi. Stadtrundfahrt während des 10-stündigen Stopovers in Delhi. Später Direktflug mit SWISS.
12. Tag: Ankunft in Zürich
Am Morgen Ankunft in der Schweiz.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Erste Nacht in Delhi, in einem 3*-Stadthotel (off. Kategorie). In Bhutan Übernachtungen in den Regionen von Paro, Thimphu und Punakha. Die Unterkünfte entsprechen verschiedenen Kategorien von einfach bis Mittelklasse. Eine Übernachtung findet in einem Gebirgscamp mit spektakulärer Aussicht statt.

Unsere Leistungen

  • Flug inkl. Taxen & Gebühren
  • Begleitbus für Ausflüge & Transfers
  • Hotels gemäss Programm
  • Vollpension inkl. Tee und Wasser
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen & Eintritte
  • Trinkgelder in Hotels & Restaurants
  • Visabesorgung & Visagebühren
  • Corona-Versicherung
  • Lokale Englisch sprechende Wander- & Reiseleitung
  • IMBACH Reiseleitung

    Zuschläge

    • Einzelzimmer CHF 440
    • Klimaneutral reisen CHF 93
    • Annullationskosten- und Assistance-Jahresversicherung CHF 139
    • Kleingruppe unter 10 Personen CHF 350

    Wanderungen

    Die meisten Wanderungen erfolgen auf Waldwegen, die oft auch als Saumpfad zu den Klöstern genutzt werden, durch wunderbare Föhren-, Eichen- und Rhododendren-Wälder. Leichte Wanderschuhe oder Trekkingschuhe reichen für die kürzeren Wanderungen aus. Nur auf zwei Wanderungen (Tag 8 und Tag 9) wandern wir auf Bergwegen oberhalb der Baumgrenze. Die Abstiege an Tag 8 und 9 sind recht steil, wie wir es auch in den Alpen gewohnt sind, jedoch niemals ausgesetzt (T2). Hier sind Wanderstöcke empfehlenswert.
    Anspruchsvoll macht diese Reise die Höhe (bis 3900 m ü.M.)! Das Programm wurde so gestaltet, dass eine optimale Akklimatisation möglich ist. Eine gute körperliche Verfassung und gute Grundkondition sind Voraussetzung.

    Tipp zur Vorbereitung: "Auf dem Gornergrat schlafen nützt nix", meinte ein bekannter Alpinist, "hochsteigen musst!" In den zwei Monaten vor der Reise bereits in der Schweiz mehrere Bergwanderungen in verschiedenen Höhenlagen unternehmen: erst zwischen 1000m und 1500m, dann zwischen 1500m und 2000m und zum Schluss zwischen 2000m und 2500m. Die im Tagesprogramm angegebenen Wanderzeiten sind sehr grosszügig bemessen und berücksichtigen, dass man auf Höhen über 3000 m ü.M. grundsätzlich ein gemütliches Wandertempo einlegt.

    Bhutan

    An den Ausläufern des Himalayas, eingezwängt zwischen den indischen Bundesstaaten Sikkim, Assam sowie Tibet liegt eines der letzten Paradiese auf der touristischen Landkarte der Welt: das Königreich Bhutan. Kusuzangpo – so begrüssen Sie die Menschen im Himalaya-Königreich. Die Einwohner von Bhutan nennen ihr Land «Druk Yul», Land des Donner-Drachens. Die Bezeichnung geht auf eine Legende aus dem 12. Jahrhundert zurück: als Tsangpa Gyaren Yeshe Dorje auf der Suche nach einem geeigneten Ort für sein neues Kloster ein Donnergrollen vernahm, das als Zustimmung eines Drachens (Druk) gewertet wurde. Die westliche Bezeichnung «Bhutan» mag aus dem Sanskrit «Bhotant» – das Ende Tibets – stammen.
    Der Buddhismus wird in Bhutan noch so gelebt, wie bei uns die Religion vor 100 Jahren in Gebirgstälern: ernsthaft, regelmässig und mit Überzeugung.
    Die Regierung hat den Tourismus stark reglementiert, weshalb in diesem faszinierenden kleinen Land die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Rund ein Drittel unserer Ausgaben vor Ort fliesst als «Tourismusabgabe» direkt in Bildung und Gesundheit des Landes. Bhutan fasziniert mit seiner Abgeschiedenheit im Himalaya – die Bewahrung der Traditionen und der Natur steht nach wie vor im Vordergrund.
    Das gesamte Land ist gebirgig und zum grössten Teil bewaldet. Über 80% des Landes liegen über 2'000 Meter Höhe. Bhutan hat mit 38'394 km² etwa die Grösse der Schweiz. Im Norden, an der Grenze zum Tibetischen Plateau reichen die Spitzen des kaum besiedelten Hoch-Himalayas über 7'300 Meter hinaus. Die Waldgrenze liegt auf etwa 3'800 m ü. M., darüber finden wir alpine Flora und Fauna. Die Landwirtschaft im zentralen Hochland und den Ausläufern des Himalayas ernährt den grössten Teil der Bevölkerung. Dank der südlichen Lage (Höhe Nordafrika) gedeihen auch auf 2000 m Höhe in den Talböden Reis, Mangos und Orangen – im Winter eine Vielzahl von Gemüsesorten. Nach Süden führen die Regenfälle des Monsuns zu dichter tropischer Bewaldung mit Bambusdschungel mit Elefanten, Tigern und Krokodilen.

    Das einzige CO2-negative Land der Welt

    Das liegt einerseits an den grossen Wäldern und der dünnen Besiedelung, aber es ist auch das Resultat gezielter Massnahmen und einer ganz besonderen Staatsphilosophie. Ob Bhutan als Vorbild beim Klimaschutz taugt und ob die Medaille auch eine Kehrseite hat, darüber sprechen wir im Auslandpodcast "Zwischen den Schlagzeilen": www.srf.ch/sendungen/zwischen-den-schlagzeilen/bhutan-das-einzige-co2-negative-land-der-welt

    Klima und Reisezeit

    Das Klima Bhutans ist in den einzelnen Landesteilen sehr unterschiedlich. Während im Süden subtropisches bis tropisches Klima vorherrscht, verfügen die Täler Zentralbhutans über ein gemässigtes Klima mit kühlen Wintern und heissen Sommern. Im Gebirge sind die Winter extrem streng und die Sommer angenehm kühl. Besonders in den südlichen Gebieten des Landes kommt es während der Regenzeit häufig zu Überschwemmungen.
    Die besten Reisezeiten sind der Frühling, also die Monate März, April und Mai, sowie der Herbst in den Monaten September, Oktober und November. Im Winter ist es nachts sehr kalt, tagsüber wärmer mit klarem, blauem Himmel. Schnee ist in den Tälern gegen Ende Dezember und Anfang Januar zu erwarten. In den Sommermonaten Juni, Juli, August und September muss mit starkem Monsunregen gerechnet werden.

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Bei dieser Reise sind sämtliche Mahlzeiten eingeschlossen. Wir essen immer in sorgfältig ausgewählten Lokalen oder unterwegs. Dadurch ist das Risiko einer Magenverstimmung sehr klein. Vegetarische Küche ist in Bhutan sehr verbreitet. Bitte teilen Sie spezielle Essenswünsche unserer Reiseleitung mit. Grundsätzlich ist das Leitungswasser in den Hotels trinkbar. Ausserhalb der Hotels ist dies nicht empfehlenswert. In den Hotelzimmern findet sich oft eine Mineralwasserflasche. Wir haben mit unserer Agentur vereinbart, dass auf jeder Wanderung eine Flasche Trinkwasser bereitgestellt wird. Marschtee ist noch nicht bekannt, sondern wird jeweils unterwegs gekocht. Aus der Schweiz empfiehlt sich als Zwischenverpflegung die Mitnahme von Müsliriegeln und Schokolade, vor Ort erhältlich sind hingegen Nüsse und Dörrfrüchte.

    Ausrüstung

    Solide Wanderschuhe, kleiner Rucksack, Getränkeflasche, Taschenlampe, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Seidenschlafsack für die Übernachtung im Camp, evtl. Wanderstöcke, Feldstecher und kleiner Regenschirm. Für die Wanderungen kleiden Sie sich am besten sportlich. Wir empfehlen Ihnen einen guten Regenschutz (Regenjacke oder Goretex-Jacke), einen warmen Pullover oder Faserpelz (Fleece) mitzunehmen. Tagsüber leichte, luftdurchlässige und praktische Baumwollkleidung. Für Hotels und Aufenthaltsorte empfehlen wir Freizeitbekleidung und eine warme Jacke für den Abend.

    Währung

    Die Landeswährung von Bhutan ist der Bhutanische Ngultrum. Aktueller Umrechnungskurs: www1.oanda.com/lang/de/currency/converter/ . Der Ngultrum ist an die Indische Rupie gebunden. Diese ist ein ebenfalls gültiges Zahlungsmittel in Bhutan.
    Wir empfehlen die Mitnahme von kleinen Scheinen in USD, mit denen in touristischen Geschäften und im Hotel bezahlt werden kann und die auch als Trinkgeld für Kofferträger, Guide oder Chauffeur gerne akzeptiert werden.
    Wechseln Sie am Bankschalter am Flughafen etwa 50-70 Franken in die Lokalwährung und bestehen gleich dort auch auf kleinen Scheinen, die sie für Lebensmittel auf dem Markt und in den Tempeln verwenden können.
    In Paro gibt es einen Bankautomaten (hier ATM genannt) und in der Hauptstadt Thimpu ein halbes Dutzend, wo mit den gängigen Kreditkarten Bargeld in Ngultrum bezogen werden kann. Kreditkarten werden ansonsten nur sehr beschränkt akzeptiert. Bargeld-Bezüge mit der Maestro-Card sind nicht möglich.

    Gesundheitshinweise

    Für Bhutan sind keine Impfungen vorgeschrieben. Unsere Reiseleitung ist in Erster Hilfe ausgebildet und verfügt über eine Notfallapotheke. Wir empfehlen Ihnen jedoch eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Desinfektionsmittel, Mückenschutzmittel und Sonnenschutzmittel mitzunehmen.
    Um eine Magenverstimmung zu verhindern, meiden Sie Früchte ohne Schale, rohe Salate und kalte Getränke, die nicht in verschlossenen Flaschen abgefüllt sind.

    Rauchen

    Bhutan ist ein Nichtraucherland. Es gibt keine Zigaretten zu kaufen. Das Rauchen ist nicht nur in Restaurants und öffentlichen Gebäuden sondern grundsätzlich in der Öffentlichkeit verboten. Zigaretten dürfen von Touristen ausschliesslich für den Eigenbedarf eingeführt werden und es ist ein Importzoll zu entrichten.
    In einem Hotelgarten oder während dem Stundenhalt auf einer Wanderung kann geraucht werden. Dies ist am besten mit dem lokalen Reiseleiter abzusprechen.

    Verhalten im Tempel

    Vor einem buddhistischen Tempel werden die Schuhe ausgezogen und die Kopfbedeckung abgenommen. Die Schultern müssen bedeckt sein und für die Herren ist ein Hemd mit Kragen erforderlich. In den Tempeln darf nicht fotografiert werden. Während sich Buddhisten vor dem Hauptaltar niederwerfen, reicht für den Touristen eine Verneigung mit gefalteten Händen. Dann legt man eine kleine Banknote (20–50 Ngultrum) auf den Hauptaltar. Anschliessend giesst der diensthabende Mönch dem Besucher mit einer Kanne etwas Safranwasser in die rechte Hand, das man trinkt und sich in die Haare streicht (man kann selbstverständlich auch nur andeutungsweise trinken…).

    Einreisebestimmungen

    Für diese Reise benötigen Schweizer Bürger einen 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass sowie ein Visum für Indien und Bhutan. Die Visa werden durch Imbach Reisen eingeholt.

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Samuel Schumacher
    Samuel Schumacher

    10.05.2021 - 21.05.2021

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