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Grüne Fee – Mythos und Kultur

Val-de-Travers für Einsteiger

  • Kleingruppe
  • Geschichte des Bourbaki
  • La Brévine, das «Sibirien der Schweiz»

Entdeckung des Val-de-Travers mit seinen landschaftlichen Schönheiten auf einfacheren bis mittelschweren Wanderungen. Nebst Kultur währt der bekannte geheimnisvolle Mythos rund um den Absinth!

Teilnehmerzahl min. 8 Pers. / max. 15 Pers.

Anforderungsprofil:

5 Tage ab CHF 935.–
  • Wandern & Kultur

Abreisedaten:

19.07. – 23.07.21Mo - FrCHF 935.–
20.09. – 24.09.21Mo - FrCHF 935.–
18.10. – 22.10.21Mo - FrCHF 935.–
Buchungscode: watrav
1. Tag: Anreise / Les Verrières
Individuelle Anreise nach Couvet. Mittagessen im Hotel. Nachmittags Wanderung im Tal von Les Verrières, auf den Spuren der im Deutsch-Französischen Krieg internierten Armee des französischen Generals Bourbaki. Die Schweiz gab zeitweise über 80´000 Soldaten Zuflucht – der erste grosse Einsatz des Roten Kreuzes. Wanderzeit ca. 2 h.
2. Tag: Suche nach Grüner Fee
Absinth – zuerst vergöttert und dann verbannt. Seine Geschichte strickt sich aus Fakten, Erzählungen, Gerüchten und Irrtümern. Wanderung zu einem weiteren Mysterium: dem geheimen Absinth Brunnen. Die Fontaine à Louis ist eine der authentischen verborgenen Degustationsorte des Absinths. Sie befindet sich am Anfang der romantischen Schlucht Poëta Raisse mit bizarren Felsformationen. Wanderzeit ca. 3 h.
3. Tag: Sibirien der Schweiz
La Brévine, bekannt als der kälteste Ort der Schweiz (-41,8ºC), ist nicht nur klima­tisch sondern auch landschaftlich interessant. Die Wanderung im Hochtal um den Lac des Taillères zeigt die Jura-Landschaften von der schönsten Seite. Wanderzeit ca. 3½ h.
4. Tag: Creux du Van
Halbtägige, besonders eindrückliche Rundwanderung auf dem «Grand Canyon der Schweiz». Eine natürliche Felsarena mit gewaltigem Ausmass: 160 Meter hohe, senkrechte Felswände umschliessen einen 4 Kilometer langen und etwa 1 Kilometer breiten Talkessel und erlauben eine Aussicht auf über 100 Täler vom Mittelland bis in den französischen Jura. Ausserdem Besuch der Asphaltminen. Wanderzeit ca. 2 h.
5. Tag: Fleurier / Rückreise
Im Westen des Val-de-Travers, wo die Areuse aus der Klus von Saint-Sulpice tritt, liegt das Dorf Fleurier. Seit dem 18. Jahrhundert ist dessen Schicksal mit der Uhrenindustrie verbunden. Auf einem Themenspaziergang Entdeckung des Uhrmacherdorfes. Mittags individuelle Rückreise. Wanderzeit ca. 2 h.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Familiäres 3*-Hotel de l‘Aigle in Couvet in herzlicher und authentischer Atmosphäre. Das historische Haus bietet eine Küche mit regionalen Spezialitäten. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Föhn, TV, WLAN und Wasserkocher.

Unsere Leistungen

  • Hotel in Couvet
  • Halbpension, zusätzlich 1 Mittagessen & täglich Picknick vom Hotel für unterwegs
  • Aufgeführte Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen, Eintritte & Transfers mit öV
  • Absinth-Degustation
  • Kleine Überraschung als Willkommensgeschenk
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • Individuelle An- und Rückreise
    • DZ zur Alleinbenutzung CHF 100
    • Klimaneutral reisen CHF 6
    • Annullationskosten- und Assistance Jahresversicherung (Einzelperson) CHF 139
    • Annullationskosten- und Assistance Jahresversicherung (Familie) CHF 229
    • Falls Sie die Versicherung nur für eine Reise abschliessen möchten, empfehlen wir Ihnen diese direkt bei der Allianz Travel abzuschliessen:
      www.allianz-travel.ch/de_CH/reiseversicherungen/versicherung-einzelreise.html

    Wanderungen

    Leichte bis mittelschwere Auf- und Abstiege bis ca. 400 Hm. Tägliche Wanderungen zwischen 2 und 3½ Stunden. Generell besteht jeden Tag die Möglichkeit, auf eine Wanderung zu verzichten und sich auszuruhen bzw. den Tag nach eigenen Wünschen zu gestalten.

    Individuelle Anreise

    Die An- und Abreise nach Couvet erfolgt individuell. Züge nach und von Couvet fahren via Neuchâtel 1 bis 2 Mal pro Stunde. Das Hotel ist nur ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof in Couvet entfernt.
    Wir bitten um eine Ankunft im Hotel bis spätestens 12.00 Uhr. Gegen 12.00 Uhr findet dort die Begrüssung durch Ihren Reiseleiter statt mit anschliessendem gemeinsamen Mittagessen im Hotel, bevor Sie dann zu Ihrer ersten Wanderung starten.
    Am Abreisetag werden Sie spätestens gegen 13 Uhr von Ihrer Wanderung zurück im Hotel sein. Wir empfehlen eine Abreise ab 13.15 Uhr, beispielsweise fährt um 13.15 Uhr oder um 13.44 Uhr ein Zug ab Couvet.

    Kleiner Tipp: Mit der Neuchâtel Touirst Card, die Sie vor Ort bekommen, benötigen Sie auf der Rückreise kein Billet für die Strecke zwischen Couvet und Neuchâtel. So müssen Sie für den Heimweg nur ein Ticket ab Neuchâtel kaufen.

    Hier geht´s zum Fahrplan:
    www.sbb.ch/de/kaufen/pages/fahrplan/fahrplan.xhtml?nach=Couvet,gare&datum=19.07.2021&zeit=12:00&an=true

    Alternativ können Sie auch mit dem Auto anreisen. Beim Hotel gibt es Parkplätze. Bitte geben Sie uns aber vorab Bescheid, falls Sie mit dem Auto kommen.

    Das Val-de-Travers

    Das Val-de-Travers ist ein Längstal im Neuenburger Jura der Schweiz. Es erstreckt sich über eine Länge von ca. 15 km in Südwest-Nordost-Richtung vom eindrücklichen Creux du Van bis zur Quelle der Areuse, die das Tal durchfliesst. Der Talboden liegt im Mittel auf rund 730 m ü. M. Die Talschaft nimmt den östlichen Teil des gleichnamigen ehemaligen Bezirks Val-de-Travers im Kanton Neuenburg ein. Das Val-de-Travers verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es quer liegt zu den anderen Juratälern des Kantons Neuenburg (Vallée de la Brévine, Vallée de La Sagne und Val-de-Ruz). Den Namen Vallis Transversa trägt das Tal seit der Römerzeit.

    Obwohl das Jura ein kalkartiges Gebirge ist, fanden die Einwohner des Val-de-Travers früher hier und dort ein seltsames schwarzes Gestein im Boden, das nicht brennen wollte. 1712 wurde es vom griechischen Wissenschaftler Eirini d’Eirinis als Asphalt identifiziert. Später entstand das Asphaltwerk La Presta zwischen Couvet und Travers, das den Abbau jedoch 1986 einstellte. Die stillgelegten Asphaltminen können heute unter Führung besucht werden.

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Val-de-Travers zur Wiege und zum Zentrum der Absinthherstellung. Grosse Landstücke wurden für den Anbau des Wermutkrauts verwendet. Die Ortschaft Couvet florierte als Zentrum der Absinthproduktion, bis diese 1908 aufgrund einer Volksabstimmung verboten wurde. Nachdem das Verbot 1999 in den meisten Ländern Europas aufgehoben wurde, ermöglichte die Anpassung der Gesetzgebung bereits ab 2001 wieder die legale Destillation im Tal. 2005 wurde das Absinthverbot auch in der Schweiz aufgehoben. Der Absatz des Absinth-Schnaps, auch «Grüne Fee» genannt, hat seitdem stark zugenommen. Heute existieren wieder mehrere Absinthbrennereien im Tal.

    Das Val-de-Travers ist darüberhinaus bekannt für seine Uhrmacherei, die ab Mitte des 18. Jh in Fleurier Fuss fasste und sich zu einer bedeutenden Branche der dortigen Industrie entwickelte.

    Klima und Reisezeit

    Das Val-de-Travers ist ein Teil des Jura und liegt im atlantischen Klima. Westwind bringt Regen und Süd- und Südwestwind sorgt für trockene und warme Luft. Der kalte Nordwind heißt „la Bise“. In der Kombination mit Regen wird er „la Bise noire“ genannt („schwarzer Nordwind“).

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Typische Spezialitäten des Val-de-Travers sind Torrée neuchâteloise (in Glut gekochte Wurst), Sèches (im Holzofen gebackener Pizzateig mit Rahm und Speck), Fondue neuchâteloise (Fondue mit Gruyère und Britchon) und Parfait à l’Absinthe (Eisrahm à l’Absinthe). Zudem erwartet Sie eine grosse Auswahl an Käse und Wurst…und selbstverständlich ganz viele Absinth. Ein Pinot noir (Rotwein) aus dem nahegelegenen Littoral neuchâtelois gehört natürlich zu einem guten Essen dazu.

    Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 1 Mittag- und 4 Abendessen im Hotel eingeschlossen. Ausserdem ist ein tägliches Picknick vom Hotel inbegriffen.

    Bitte teilen Sie uns möglichst vor der Reise mit, falls Sie spezielle Essenswünsche haben (spätestens entsprechende Notiz an Ihre Reiseleitung während der Reise): vegetarische Mahlzeiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verzicht auf Fisch/Meeresfrüchte etc. In den meisten Hotels und Restaurants gibt es Alternativen. Trotzdem bitten wir Sie um Toleranz, wenn einmal keine Alternative serviert werden kann.

    Ausrüstung

    Gute Trekking-/Wanderschuhe, je nach Wanderpraxis auch Wanderstöcke, kleiner Rucksack, Getränkeflasche, Taschenlampe, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Feldstecher und kleiner Regenschirm.

    Hinweis

    Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Goût & Région durchgeführt: www.gout-region.ch

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Schutzkonzept des Hotel de l'Aigle

    Das Hotel ist sehr bestrebt, die Empfehlungen des BAG so gut wie möglich einzuhalten. Generell werden daher das Hotel und die Zimmer viel mehr desinfiziert. Zudem steht für die Kunden Desinfizierungsmittel zur Verfügung und ist ein Selbst-Check-In möglich. Und auch die erforderlichen 1.5 Meter Abstand können im Restaurant eingehalten werden. Hier finden Sie noch mehr Informationen über das Schutzkonzept und die konkreten Massnahmen: www.hotel-aigle.ch/de/coronavirus

    Gregoire Monnier
    Gregoire Monnier

    19.07.2021 - 23.07.2021
    20.09.2021 - 24.09.2021
    18.10.2021 - 22.10.2021

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