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Silvester im Bündner Sonnental

Valposchiavo Silvester

  • Kleingruppe
  • SOLO+
  • Übernachtung im Kloster

Erholung pur im kleinen italienisch-sprachigen Tal in Graubünden und abseits des Rummels. Schneeschuhlaufen im glitzernden Schnee, Gaumen-Schmaus im Hotel und Übernachtungen im Kloster im Herzen von Poschiavo.

Teilnehmerzahl min. 8 Pers. / max. 15 Pers.

Anforderungsprofil:

7 Tage ab CHF 1'460.–
  • Schneeschuhtour

Abreisedaten:

garantierte Abreise
26.12. – 01.01.21Sa - FrCHF 1'460.–
Buchungscode: wipuss
1.Tag: Individuelle Anreise
Bis um 18.30 Uhr individuelle Anreise nach Poschiavo. Einchecken im Hotel und kurzer Shuttle-Transfer zum Zimmer im Kloster. Begrüssung durch den Wanderleiter und Informationen über die Schneeschuhwoche.
2. Tag: Gletschergarten
Aufstieg zur RhB-Station Alp Grüm mit herrlichen Tiefblicken ins weite Puschlav, das im Süden von den Bergamasker Alpen überragt wird. Wanderung auf der Suche nach Gletscherspuren zum Gletschergarten Cavaglia auf gut 1700 m ü.M. Mit Glück Beobachtung von wilden Gämsen in ihrer natürlichen Umgebung. Wanderzeit ca. 4½ h.
3. Tag: Val da Saent
Ausgedehnte und aussichtsreiche Schneeschuhtour in das landschaftlich sehr abwechslungsreiche Val da Saent und in die Talsohle des unteren Puschlavs. Wanderzeit ca. 5 h.
4. Tag: Poschiavo
Schneeschuhwanderung in der Ruhe der Natur, vorbei an vielen aussichtsreichen Landschaften. Erkundung von Poschiavo auf einer Dorfführung. Wanderzeit ca. 3½ h.
5. Tag: Ospizio Bernina
Schneeschuhtour entlang der Schweizer Kulturroute Nr. 33 (historische Berninaroute), die schon so manchen Wanderer sehr begeisterte. Der abwechslungsreiche Abstieg führt durch landschaftlich eindrucksvolle Gebiete wie die Hochebene La Rösa. Blick zu den Gletschern und hinab ins milde Italien. Wanderzeit ca. 4½ h.
6. Tag: Val da Camp
Das Val da Camp ist das abwechslungsreichste Schneeschuh-Wandergebiet im Puschlav. Das durch einen mächtigen Bergsturz geschaffene, seereiche Val da Camp ist ein lohnendes Wanderziel. Am Abend feines Silvester-Menü im Hotel Croce Bianca und ein gemeinsames «Prosit Neujahr» um Mitternacht in einem charakteristischen Ort. Wanderzeit ca. 5½ h.
7. Tag: Individuelle Rückreise
Nach dem Frühstück Abschied vom Valposchiavo. Individuelle Heimreise.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Ungefähr 5 Gehminuten (ca. 400m) vom 3*-Hotel Croce Bianca in Poschiavo entfernt liegt das Vecchio Monastero (Kloster). Im Hotel selber wird Halbpension (Frühstück und Abendessen) serviert, übernachtet wird in den beheizten Zimmern vom Kloster. Spezielle Atmosphäre und Ruhe in den geschichtsträchtigen Gemäuern kombiniert mit dem Ambiente im charmanten Hotel. Alle einfachen, komfortablen Zimmer im Kloster mit privatem Badezimmer, ohne TV.

Unsere Leistungen

  • Unterkunft (Kloster) in Poschiavo
  • Halbpension inkl. «Wine & Dine» am 30.12. und Silvester-Menü am 31.12.
  • 4x Mittagessen & 1x Lunchpäckli
  • Aufgeführte Schneeschuhwanderungen & Transfers mit öV
  • Trinkgelder in Hotel & Restaurants
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • Individuelle An- und Rückreise
    • SOLO+ Zuschlag Einzelzimmer CHF 120
    • Klimaneutral reisen CHF 12
    • Annullationskosten- und Assistance-Versicherung CHF 65

    Wanderungen

    Die Schneeschuhtouren erfordern eine gute Grundkondition.

    Individuelle Anreise

    Der Imbach-Reiseleiter begrüsst Sie um 18.30 Uhr im Hotel Croce Bianca.
    Hier geht's zum Fahrplan: www.sbb.ch/de/kaufen/pages/fahrplan/fahrplan.xhtml?nach=Poschiavo&datum=26.12.2020&zeit=18:00&an=true

    Valposchiavo

    Das 25 km lange, italienischsprachige Südtal Graubündes erreicht man vom Oberengadin über den eindrücklichen Berninapass, vom Veltlin (Italien) über Campocologno sowie von Livigno (Italien) über die Forcola di Livigno. In der Vergangenheit war das Valposchiavo Drehscheibe innovativer Strömungen zwischen Nord und Süd, Schauplatz abenteuerlicher Reisen, Land der Auswanderer, Ort der Begegnung und des Aufeinandertreffens gegensätzlicher Tendenzen. Heute bedeuten die linguistischen, kulturellen, architektonischen und geographischen Besonderheiten einen enormen Reichtum, der sich auch in der grosszügigen Gastfreundschaft, in der Reinheit biologischer Produkte und in der Authentizität eines alternativen Tourismusangebotes äussert. Mit dem Piz Palü (3'900 m ü.M.) besitzt die Region einer der wichtigsten und höchsten Gipfel der Schweiz. Neben den Sinnbildern Matterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau hat der Piz Palü eine grosse Bedeutung für die Schweizer Alpen, welche ein natürliches Bollwerk und Rückgrat der Schweiz sind.

    Die Natur bildet mit dem Wald, den Alpen, den Bergen, der Flora und Fauna eine Einheit. Damit keiner der einzelnen Teile Schaden nimmt, bedarf es eines ausgewogenen Gleichgewichtes. Das zu erhalten ist Aufgabe des Menschen. Die Flora der Alpen ist reicher als auf den übrigen Gebirgen Europas. Ganz besonders reich an kräftigen Farben und Formen ist der Pflanzenschmuck. Alpenpflanzen mengen sich schon dem Alpenwald bei. Die eigentliche Alpenflora herrscht jedoch erst von der Waldgrenze an aufwärts und steigt bis über 4000 m hoch. Zu den beliebtesten Alpenblumen zählen Enzian, verschiedene Arten von Steinbrech, sowie Mannsschild, Primeln und Edelweiss.
    Ebenso vielfältig ist das Tierleben: Eine artenreiche Vogelwelt, Murmeltiere sowie Hirsche, Rehe und Gemse beherrschen die Wälder und Berge. Nicht zu vergessen das Wappentier Graubündens, der stolze Steinbock, einst ausgerottetes Tier, fühlt sich heute wieder ganz heimisch und ist inzwischen wieder so zahlreich geworden, dass er, in einem allerdings sehr beschränkten Umfang, jeden Herbst gejagt werden darf.

    Klima und Reisezeit

    Das von 2'300 m ü.M. auf 550 m ü.M. abfallende Tal weist drei verschiedene Klimazonen auf: Die hochalpine Zone reicht vom Berninapass bis zur Alp Grüm, die alpine Zone erstreckt sich von Cavaglia bis Le Prese, einschliesslich des Lago di Poschiavo. Von Brusio bis zur Grenze bei Campocologno befindet sich die subalpine Zone. Wetterumschläge finden sehr rasch statt. Klare Föhntage können mit stürmischen Winden und starken Regenfällen brüsk enden. Klimatabelle: https://de.climate-data.org/europa/schweiz/graubuenden/puschlav-226660/

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Die Küchenspezialitäten der Schweiz wurden teils beeinflusst durch die Landschaft. Wo karger Boden ursprünglich wenig hergab, wo unwegsame Berge ein Tal vom anderen abgeschnitten hat, bilden Milch, Rahm, Butter, Käse, Mehl und Fleisch die Grundlage zu den Gerichten. Typische Spezialitäten des Valposchiavos sind Pizzoccheri (Buchweizennudeln mit Kartoffeln und Gemüse), Capunet (Spinatspätzli), Manfriguli (Omeletten), Polenta Taragna (Polenta mit Käse und Rahm) oder Minestra da dumega (Gerstensuppe). Zudem erwartet Sie eine grosse Auswahl an Käse, Würsten, Luftgetrocknetem und Wild. Ein Rotwein aus dem nahegelegenen Veltlin gehört natürlich zu einem guten Essen dazu.
    In diesem Arrangement ist die Halbpension im Hotel eingeschlossen, inkl. «Wine & Dine» am 30.12.20 und ein feines Silvester-Menü am 31.12.20. Zudem sind 4 Mittagessen unterwegs auswärts und einmal ein Lunchpaket inklusive.

    Hinweis Ausrüstung

    Schneeschuhe und Stöcke können für CHF 60 und das obligatorische LVS-Set für CHF 100 (Schaufel, Sondierstange, LVS-Gerät) vor Ort gemietet und bezahlt werden.

    Mitnehmen:
    Warme Kleider sowie eine wattierte Windjacke und ein guter Regenschutz, Schneeschuhe und Stöcke (wenn vorhanden), wasserfeste, knöchelhohe Wanderschuhe mit guter, rutschfester Sohle, Gamaschen, Mütze und Handschuhe, Rucksack, Feld- oder Thermosflasche, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel, evtl. Fernglas, Schirm, Taschenlampe, persönliche Utensilien sowie Fotomaterial. Halbtax oder GA nicht vergessen!
    Das Nachtessen wird im gemütlichen Rahmen eingenommen, weshalb wir Ihnen dafür lockere, sportliche Kleidung empfehlen.

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

    Romeo Lardi
    Romeo Lardi

    26.12.2020 - 01.01.2021

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