Reiseblog

Island: Die grösste Vulkaninsel der Welt

Auf jeder meiner Reisen nach Island habe ich mich neu in die Insel verliebt. Nach vier Flugstunden landet man in einer komplett anderen Welt. Nicht nur weil man sich nun knapp südlich des nördlichen Polarkreises befindet und das Tageslicht im Sommer um einiges länger ist als in der Schweiz, sondern vor allem weil einen eine unglaublich faszinierende Natur erwartet, die einen nicht mehr so schnell aus ihrem Bann lässt.

verfasst von Sandra Zimmermann, Product Managerin bei Imbach Reisen

28. März 2018

Mit etwas mehr als 335.000 Einwohnern ist die Insel mit einer Fläche von zweieinhalb mal der Grösse von der Schweiz das am dünnsten besiedelte Land Europas – das gibt sehr viel freien Platz für weite, wilde Landschaften. Sobald man die charmante Hauptstadtregion Reykjavík verlässt, wo über die Hälfte der isländischen Bevölkerung lebt, taucht man in die spektakuläre Vielfalt von Island ab.

Wer zum ersten Mal nach Island reist, sollte alle vier Himmelsrichtungen besuchen. Denn sei es die Südküste mit dem schwarzen Sandstrand, der Osten mit den zahlreichen Fjorden, der Norden mit dem bekannten Mückensee Mývatn und wo sich bei Húsavík Wale im Meer tummeln oder der Westen mit der Halbinsel Snæefellsnes, welche nicht umsonst „Island en miniature“ genannt wird – jede Region trumpft mit unzähligen Naturschauspielen auf. Nicht zu vergessen das Landesinnere, das Hochland: Landmannalaugar heisst eine der Regionen, in welcher man in heissen Quellen baden und gleichzeitig die eindrucksvolle Landschaft bestehend aus farbigen Bergen und vulkanischen Erscheinungen rundherum auf einen wirken lassen kann.

Schlechtes Wetter gibt es meiner Meinung nach in Island nicht. Denn jede Stimmung am Himmel taucht die Umgebung in ein anderes Licht, lässt die Landschaft lieblicher, leidenschaftlicher oder stürmischer aussehen. Noch nie zuvor habe ich dermassen viele Regenbogen innerhalb einer so kurzen Zeit gesehen. Die Versuchung alle paar Fahrminuten anzuhalten und ein weiteres Foto von der faszinierenden Gegend zu machen, ist sehr gross und ich konnte ihr nur ganz selten widerstehen.

Über mit Moos bewachsene Vulkanfelsen wandern, am Meer der Brandung zuhören, die Gedanken in einer heissen Quelle treiben lassen, Ausschau nach Papageientaucher halten, die vielen tosenden Wasserfälle bestaunen, sich von den scheuen Schafen entzücken lassen, von einem sympathischen Isländer eine der vielen Saga um die Feen erzählt zu bekommen, aktive und erloschene Vulkane, Gletscher so weit das Auge reicht… Island macht es einen unmöglich, aus dem Schwärmen über die Insel zu kommen. Für mich ist es die perfekte Destination um Natur pur, einmalige Landschaften und aktives Unterwegssein miteinander zu verbinden.

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