IMBACH YOUNG – Highlights, Bewegung und gute Vibes

Ich durfte vom 26. April bis 3. Mai 2025 eine Woche mit einer Gruppe junger, offener und fitter Menschen auf La Gomera verbringen – und ich muss sagen: diese Reise war ein Volltreffer. Die Mischung aus abwechslungsreichen Wanderungen, guter Energie in der Gruppe, genialem Hotel und echten Naturmomenten war einfach perfekt. Hier mein persönlicher Rückblick.

verfasst von Christian Fries, Product Manager bei IMBACH Reisen

23. Januar 2026

Tag 1 – Anreise nach La Gomera: Ankommen im Paradies

Der Tag begann früh. Treffpunkt Zürich Flughafen, Rucksack geschultert, Wanderstiefel im Gepäck und grosse Vorfreude im Herzen. Nach gut viereinhalb Stunden Flug mit Edelweiss kamen wir auf Teneriffa an, wo es direkt weiter zum Hafen Los Cristianos ging. Die Fähre brachte uns in einer knappen Stunde nach La Gomera – und schon bei der Anfahrt wurde klar: Diese Insel ist anders. Wilder, grüner, ursprünglicher.

Unser Hotel, das im Süden der Insel liegt, war der perfekte Einstieg. Die Anlage ist nicht nur wunderschön in die Landschaft eingebettet, sondern bietet auch unglaublich viele Möglichkeiten: Von Tennis über Padel bis hin zu funktionellem Training, Yoga und sogar Tanzkursen – alles da. Nach der Ankunft am Abend genossen wir das erste gemeinsame Essen mit der Gruppe. Die Stimmung war offen, neugierig und herzlich – perfekte Voraussetzungen für eine gute Woche.

Tag 2 – Garajonay: Hoch hinaus auf den höchsten Punkt

Nach einem reichhaltigen Frühstück mit frischem Obst, lokalem Käse und hausgemachtem Gebäck ging es auf unsere erste Wanderung. Der Bus brachte uns nach Pavon, Ausgangspunkt für den heutigen Tag. Der Weg führte durch üppige Vegetation und vorbei an bizarren Felsformationen. Dank der Regenfälle in den Wochen zuvor war alles sattgrün – ein beeindruckender Kontrast zur trockeneren Küstenregion.

Unser Ziel war der Garajonay, mit 1’487 Metern der höchste Punkt der Insel und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Wir hatten Glück mit dem Wetter – kaum Passatwolken, dafür klare Sicht über die Insel und bis nach Teneriffa mit dem mächtigen Teide am Horizont. Es war ein besonderer Moment, oben zu stehen. Die Gruppe war fit, einige liefen sogar noch einen kleinen Extra-Schlenker. Zurück im Hotel: Pool, ein kühles Getränk und das wohlige Gefühl, den Tag voll ausgekostet zu haben.

Tag 3 – Vallehermoso: Schluchten, Obstgärten und Dorfleben

Am dritten Tag ging es in den grüneren Norden der Insel. Nach einer kurvigen, aber landschaftlich spektakulären Fahrt starteten wir unsere Wanderung in Chorros de Epina. Von dort führte ein breiter Pfad durch verschiedene Vegetationszonen. Immer wieder öffnete sich der Blick auf tiefe Barrancos und terrassierte Felder.

Besonders in Erinnerung blieb mir die Vielfalt an Pflanzen – überall blühte es, duftete es, summte es. Der Regen hatte die Insel in ein lebendiges Farbenmeer verwandelt. Nach rund vier Stunden erreichten wir Vallehermoso, ein charmantes Dorf mit kleinen Cafés und Gärten voller Zitrusbäume und Mangos. Einige von uns liessen den Tag bei einem lokalen Wein ausklingen – ich habe selten so eine entspannte Stimmung in einer Reisegruppe erlebt.

Tag 4 – Benchijigua: Schluchtenzauber und Höhenwege

Dieser Tag war fordernd – aber auch einer meiner Favoriten. Die Wanderung begann in Las Toscas und führte durch die atemberaubende Landschaft von Benchijigua. Palmen, Sträucher, Agaven und Kakteen säumten den Weg, während sich die Landschaft um uns herum stetig veränderte.

Der Anstieg zur Passhöhe hatte es in sich – 300 Höhenmeter am Stück –, aber die Gruppe meisterte ihn mit Bravour. Oben angekommen, bot sich ein Panorama wie aus dem Bilderbuch. Die folgende Etappe entlang des Höhenzugs bis Imada war ein ständiges Auf und Ab mit grandiosen Ausblicken und einem echten Gefühl von Freiheit. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir kurz Pause machten, uns umschauten und einfach nur still waren – weil Worte da irgendwie zu viel gewesen wären.

Tag 5 – Whale Watching: Gänsehaut am Morgen, Freizeit am Nachmittag

Heute war Wanderpause – zumindest offiziell. Am Vormittag stand die Walbeobachtungstour auf dem Programm. Und was soll ich sagen: Es war ein Highlight. Die Sonne glitzerte auf dem Wasser, der Wind war angenehm – und dann, plötzlich, tauchten sie auf: Delfine, gleich mehrere, die verspielt neben dem Boot schwammen. Und kurz darauf: Grindwale. Majestätisch, ruhig, kraftvoll.

Ich hatte Gänsehaut. Solche Momente vergisst man nicht. Zurück im Hotel stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Einige gingen zusammen Mittagessen, andere gönnten sich eine Massage oder relaxten am Pool. Ich selbst spielte mit ein paar anderen eine Runde Padel – sportlich, aber vor allem lustig. Am Abend traf sich die Gruppe auf einen Sundowner – und die Gespräche wurden persönlicher. Man spürte, dass hier echte Verbindungen entstanden.

Tag 6 – Valle Gran Rey: Das grüne Herz der Insel

Früh ging es los Richtung Westen – nach Valle Gran Rey. Die Landschaft war wieder ganz anders: Dattelpalmen, Avocadobäume, steile Terrassenfelder, wohin das Auge reicht. Wir wanderten gemütlich über Las Hayas und machten immer wieder Halt, um die Aussicht zu geniessen.

Der Abstieg war steil, aber gut begehbar. Viele Stufen – und doch immer wieder das Gefühl, in eine grüne Oase abzutauchen. Der Palmhonig, eine Spezialität der Region, wurde natürlich auch probiert. Am Hafen stiegen wir ins Boot und fuhren zurück Richtung Playa Santiago. Der Moment, als wir das Hotel wieder vom Wasser aus sahen, war wunderschön. Die Bucht, das Licht – es fühlte sich fast wie ein kleines Finale an.

Tag 7 – El Cedro: Im Zauberwald von La Gomera

Der letzte Wandertag stand an – und er war ganz anders als die vorherigen. Es ging in den sagenumwobenen Lorbeerwald von El Cedro. Schon beim Aussteigen aus dem Bus war die Luft anders – feuchter, moosig, mystisch. Wir wanderten durch dichte Wälder, vorbei an kleinen Wasserfällen und moosbewachsenen Baumstämmen.

Hier spürt man, warum dieser Ort von den Guanchen, den Ureinwohnern der Insel, als spirituell betrachtet wurde. Es war still, fast ehrfürchtig. Eine perfekte letzte Wanderung: nicht zu anstrengend, aber voller Atmosphäre. Zurück im Hotel sprangen wir ein letztes Mal in den Pool, liessen uns in den Liegestuhl fallen und blickten auf eine Woche voller Eindrücke zurück.

Tag 8 – Abschied und Rückreise

Früh morgens hiess es Abschied nehmen. Fähre nach Teneriffa, Flug nach Zürich. Auf der Fähre blickte ich lange zurück auf die Küste von La Gomera. Ich wusste: Ich komme wieder. Diese Reise hat mich nicht nur bewegt, sie hat etwas in mir berührt.

Fazit:
Diese Woche in La Gomera war für mich ein perfektes Beispiel, wie aktive Ferien aussehen können – mit Tiefgang, sportlichen Herausforderungen, echter Natur, Kultur und guten jungen Leuten. Ich freue mich, wenn zukünftig möglichst viele diese Reise bzw. Insel entdecken können. La Gomera ist eine wunderbare und naturbelassene Insel mit wenig Touristen und noch ein echter Geheimtipp und kann ich nur weiterempfehlen!

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