Monika Hollenstein

«Ich reise sehr gerne, und was gibt es schöneres als diese Begeisterung zu teilen. Dazu sind die Wanderer ein angenehmes Völkchen. Wenn man Augen und Ohren offen hält kann man viel von ihnen lernen.»

Meine Vorfahren kommen aus dem Appenzellerland, womit ich sehr verbunden bin. Aufgewachsen bin ich in einer Bauernfamilie in Winterthur und bin somit ein Naturmensch! Gelernt habe ich Coiffeuse und gearbeitet habe ich als Verkäuferin, Verkehrsbeamtin in Uniform, Schwimmlehrerin und Metzgereiangestellte. Dazu viele Jahre Arbeit bei der SLRG Winterthur als Kursleiterin: Brevet-, Nothelfer- und BLS AED Kurse habe ich geleitet. Mit 50 Jahren, nach 30 Jahren Chlorwasser, suchte ich eine neue Herausforderung. Und da ich schon zweimal als Gast bei Imbach unterwegs und begeistert war, meldete ich mich bei Imbach Reisen und erhielt die Anstellung als Reiseleiterin, die mich sehr erfüllt.

5 Fragen an Monika Hollenstein

Seit wann arbeitest du als Reiseleiterin bei Imbach Reisen?

Seit dem Jahr 2012

Was sind neben Wandern und Reisen deine weiteren Hobbies?

Schwimmen, Schwyzerörgeli spielen, Handarbeiten.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis auf einer Imbach-Reise?

Ein sehr eindrückliches Erlebnis war, als eine Dame schon am ersten Tag nicht wandern wollte und mit dem Bus hinterher fuhr. Am 2. Tag fühlte sie sich etwas murrend und während dem Aufstieg blaffte sie mich an, wie anstrengend das sei. Bei erster Gelegenheit kürzte sie ab zum Restaurant, wo das Mittagessen geplant war. Dort, zwei Stunden später, fragte sie, warum die anderen beiden Herren mit der Gondel fahren durften und sie wandern musste. Während des ganzen Mittagessens murrte sie immer wieder. Ich drehte mich zu ihr um und sagte ihr, dass sie sich ja für eine Wanderreise angemeldet habe und habe sie motiviert zum Wandern. Sie lief mit und war mir sehr dankbar. Später erfuhr ich, dass sie sich nach dem Tod ihres Partners nichts mehr zutraute und diese Herausforderung gebraucht habe.

Welches ist deine Lieblings Imbach-Reise?

Die Winterwanderwoche im Appenzellerland: Weil ich da stark mit dem Herzen verbunden bin. Aber ich möchte keine der anderen Reisen missen!

Was du sonst noch sagen wolltest...

Geniesst jeden Tag so wie er kommt! Freut euch an allem was trotz des Alters noch möglich ist und trauert nicht jenem hinterher was nicht mehr geht. Akzeptiert wenn keine 1000 Höhenmeter mehr möglich sind und die Aufstiege langsamer gemacht werden müssen. Es darf auch mal anstrengend sein, aber nicht zur Qual werden!


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